Eine Ära ist zu Ende: Am Wochenende hab ich den Fahrradkindersitz auf dem hinteren Gepäckträger abgebaut. Dem hinteren, denn vorne hatte ich mir auch mal einen draufgebaut, und Fußstützen (die ich nun morgen früh noch abschraube, hab ich vergessen vorhin), denn eine Zeitlang fuhr ich mit zwei Kindern auf diesem Rad, behelfsmäßig. War lustig. Aber vorbei – auf dem Gepäckträger vorne thront schon eine Weile ein etwas überdimensionierter Korb, in den auch ein Schulranzen, eine Notebooktasche und ein halber Einkauf passen (oder zur Not doch (getestet ;).. ein müdefaul zusammengekauert sitzendes Kind).
Wie dem auch sei: Hinten… da sitzt seit heute eine übriggebliebene Fleischerkiste. Ha!, Drahtesel, du bist und bleibst ein liebes Lastentier.
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Da sitzt du gerade noch da und hängst deinen Gedanken nach, und dann kommt eine Nachricht, und BÄMM, erscheint alles in einem anderen Licht. Deine Sorgen, deine Freude, dein Glück, dein Stress, dein Was-Weiß-Ich werden vom Tisch gefegt. An den setzt du dich kurz darauf, nachdem jemand Gutes dir auf deine kleine Bitte hin sofort stillschweigend ein Nähmuster vor die Tür gestellt hat, und tust etwas gegen die Ohnmacht, nämlich Mützen nähen, sieben Stück, weil sieben doch eine Glückszahl ist und die Freundin, die gerade bösekrank ist, Glück wohl gerade brauchen kann, und Mützen auch.
Advent, Advent, das dritte Licht. Und nackig lassen wir es nicht. Oder so. Heute basteln wir nämlich Adventslichter zum Mitnehmen, und das geht soooo einfach.