Auf den Punkt

Heribert Prantl bringt es heute in der Süddeutschen in Sachen Zensus 2011 auf den Punkt:

Angesichts der Datenhalden im Internet erscheinen vielen Bürgern die Daten, die mit dem Zensus 2011 geschöpft werden, wie ein kleiner Kehrichthaufen. Aber das stimmt nicht. Dieser registergestützte Zensus 2011 türmt ein exakt vermessenes Datengebirge auf; und er hat die Techniken geschaffen, mit denen künftig gewünschte Auskünfte, wenn politisch gewollt, schnell geschöpft werden können. Man muss also sehr achtsam sein, kritisch bleiben, „Obacht“ geben. Mit dieser eigenen Achtsamkeit beginnt jede Kontrolle, jeder Datenschutz und auch jeder Widerstand gegen den Staatszugriff auf private Daten.

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Krieg lernen: War School.

WAR SCHOOL from Ben Newman on Vimeo.

Aufrüttelnder, beeindruckender Kurzfilm von Ben Newman. Von mir hier gefunden.

Wichtiger Hinweis an Leute mit Kindern: Schaut euch den Film bitte unbedingt erst mal allein an und überlegt dann, ob und wie ihr das ggf. mit euren Kindern schauen wollt – ist wirklich harter Tobak und keinesfalls lustige Bespaßung.

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Zensus 2011 – Was zählt?

Informationsveranstaltung zur Volkszählung 2011
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Berlin-Brandenburg – Stichtag für den „Zensus 2011“ ist der 9. Mai 2011. Bereits eine Woche vorher, am Mittwoch, den 4. Mai 2011 lädt der Landesverband Berlin-Brandenburg der Humanistischen Union um 19 Uhr im Raum 213 der Humboldt-Universität zu Berlin (Unter den Linden 6) zu einer Diskussion über den „Zensus 2011“ mit Dr. Alexander Dix, Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit (http://datenschutz-berlin.de) und Michael Ebeling, Arbeitskreis Zensus (http://zensus11.de) ein.

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Geheime Wahrheiten

Wer Kinder hat, lernt schnell, dass Kinderschuhe beim Kauf immer „eine Daumenbreite“ zu groß sein Platz bieten sollen. Dafür gibt es unendliche Erklärungen, vom „Zuwachsraum“, damit die Schuhe länger passen (pragmatischer Ansatz) bis zur Begründung mit ausreichender „Zehenfreiheit“ (libertärer Ansatz). Nach mehrjährigem Kinderfußstudium wage ich zu behaupten, den wahren, den einzigen, den jedenfalls hauptrelevanten Grund nun bestimmt zu haben: Es muss einfach was reinpassen, also abgesehen von den Füßen (strukturkonservativer Ansatz). Nicht überzeugt? Schaut selbst: „Geheime Wahrheiten“ weiterlesen

Flohmarkterlaubnis

Da die Frage nach Perspektiven jetzt verschiedentlich in den Kommentaren auftauchte, hier die Anregung von Andrea hochgezogen:

Ich hätte Interesse, eine Sondernutzungserlaubnis für den Kinderflohmarkt zu beantragen, oder gar einen„ordentlichen“ Familienflohmarkt am Arkonaplatz ins Leben zu rufen, z.B. samstags am Nachmittag. Ich habe jedoch die Befürchtung, dass da ein riesiger, bürokratischer Rattenschwanz dran hängt….Hat jemand Erfahrung damit? Nehme gern Anregungen entgegen. Entweder hier oder unter bln05@web.de

Also, wer Lust hat, sich da einzubringen: Nur zu! Selber machen ist angesagt.