Töchterlein sitzt in der Badewanne, der groĂe Bruder leistet ihr Gesellschaft im Badezimmer, beide sind lautstark zu hören, ebenso ihr Spritzen und Platschen. Okay, alles klar, das Badezimmer wird bei sowas gleich mitgewaschen, darauf bin ich inzwischen gefasst. Aber nicht darauf, dass plötzlich ein Schrei ertönt – und ich, als ich ins Bad gerannt komme, die Kleine tropfnass neben der Wanne stehen sehe, wĂ€hrend der GroĂe komplett bekleidet mit dem Gesicht nach unten im Wasser treibt. Himmel und Hölle!
Das Kind am RĂŒcken gepackt, es aus dem Wasser gezogen, mich von seinem grinsenden Leben ĂŒberzeugt und es zeitgleich vor Schreck angeschrien hab ich – und all das, wĂ€hrend mich vier ziemlich angenervt-gewitzte Kinderaugen anblickten von zwei Halbstarken, die doch schlieĂlich wirklich und echt schwimmen können, gemeinsam tauchen ĂŒben und es zudem sehr praktisch und fĂŒr die Eltern hilfreich finden, einfach mal in Klamotten in die Wanne zu klettern.
Ich habe mir nunmehr von ihnen erbeten, dass KlamottenbĂ€der nur noch nach Absprache stattfinden, damit mein junges altes Herz noch möglichst lange im Takt schlĂ€gt… Huu.