Also an mir liegts nicht, wenn das Wetter jetzt regnerisch bleibt: Ich koch gleich lecker Pasta und von dem Gekochten bleibt dann nichts übrig. Aufessen für gutes Wetter. Aber all ihr, die ihr meiner spontan verteilten Mail-SMS-Einladung (okay, es war wirklich ziemlich spontan) nicht folgen konntet, weil ihr gerade den Rucksack für 4 Wochen in Frankreich packen müsst (Neid..), spontan in Finnland oder Dänemark oder auf polnischen Bauernhöfen abhängt, Texte für den Weltfrieden schreibt, Verschwörungstheorien ausarbeitet, wegen Regen nicht vor die Tür kommt, gerade schon einen Burger gegessen habt oder aus noch anderen Gründen mit „leider, gerne beim nächsten Mal!“passen musstet: Ich sag euch, wenns jetzt noch weiterregnet, dann müsst ihr die Verantwortung dafür tragen! 😉
Autor: manu
Kübra schweigt nicht. Gut so!
Gestern hat die taz-Kolumnistin Kübra Gümüsay via Twitter ihren neuesten Blog-Artikel verteilt, offensichtlich ihre in der taz veröffentlichte Kolumne vom Tag zuvor. Schockierend, oder auch wieder nicht (weil ich jedenfalls mir so etwas leider vorstellen kann), mutig in der Weise, wie sie mit auf sie persönlich abzielenden, rassistisch motivierten Angriffen umgeht, und lesens- sowie weiterverteilenswert, um damit ihr und anderen Menschen, die von solcherlei Anfeindungen betroffen sind, feste den Rücken zu stärken. In ihrem Blog „ein fremdwörterbuch“: Schweigen werde ich ganz sicher nicht. Ein schlimmer, starker Artikel, wie ich finde. Wie gut, dass sie nicht schweigt.
Wanted: Schwimmbuddies
Nicht auf meinem Ideenmist gewachsen, aber bei mir im Zeltlager auf fruchtbaren Boden gefallen ist die Idee, bis zum nächsten Sommer eine geeignete Rettungsschwimmerprüfung abzulegen – oder jedenfalls (die administrativen Hürden sind zumindest bei der DLRG nicht zu vernachlässigen, da besteht in mancher Hinsicht noch Klärungsbedarf) die für die Prüfung erforderlichen Anforderungen alle auf Prüfungsniveau zu erfüllen (Titel sind eh nur Schall und Rauch). Nun hab ich vor einigen Tagen mal geschaut, was denn diese Anforderungen eigentlich sind. Hab online einen Theorietest gemacht (pille palle, probierts selbst), und bin dann in die schöne große SSE-Europapark-Schwimmhalle mit den angenehmen 50m-Bahnen gefahren, um mich mal unverbindlich selbst zu testen. Hier das Ergebnis – und ne abschließende Frage.
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Die Wahrheit über Tetris

(Aus meiner Twitter-Timeline von @EtiennetoGo via @forschungstorte)
Viel zu lernen ich noch habe
(frei nach Yoda im Selbstgespräch oder so 😉 )
Knoten lernen
Auf meiner ToDo-Liste (Mangel-Erkenntnis nach 3 Wochen draußen): Knoten lernen bis zum nächsten Sommer. Kann ja nicht schaden. Vielleicht interessiert das hier ja sonst noch wen.
Kunst am Ende der Welt
Da fährst du weit, weit weg, und von dort aus noch mal weiter, und dann lässt du auch noch den großen Campingplatz von Giby mit den hundert Kindern hinter dir, um mit einer noch kleineren Gruppe von gerade mal acht, neun Menschen in ein zweitägiges Außenlager zu fahren.
Und dann findest du am Außenlagerplatz, einem kleinen Nicht-Mal-Zeltplatz mit herzigem Plumpsklo und im Wasser versinkendem Steg (hier Piotrs Winterimpression von selbigem, weiter unten ein Foto von mir) am Ufer eines Flusses eine Galerie und triffst dort Menschen, die unglaublicherweise Menschen kennen, die du selbst kennst in irgendwelchen nahen oder fernen Großstädten dieser Welt, du unterhältst dich mit ihnen einen kurzen Abendmoment lang über Politik und Nationalismen und Mehrsprachigkeit und Schulsysteme – und du merkst, dass die Welt eben doch ein Dorf ist.
In Buda Ruska lernte ich den Naturfotografen Piotr Malcewski und seine Frau Anna kennen, der eben in genau dieser Weise über Ecken wieder Menschen kennt, die ich… Ihr seht. „Kunst am Ende der Welt“ weiterlesen
Zeltplatz für Hobbits
So, nun werden hier tröpfchenweise einige Reiseberichtsfetzen einkleckern – nach einem knappen Monat in den Masuren gibt es doch so einiges Berichtenswertes, was nicht verschütt gehen sollte…
Jetzt für euch: der lustigste Zeltplatz meiner Reise. Nicht, dass ich mich dort aufgehalten hätte, nein: Ich bin nur mit dem Kanu vorbeigefahren, vor mir ein dickes Kind, welches sich keinesfalls mehr bewegen wollte und sich Brause trinkend immobil übers Wasser schippern ließ. Aber der Name allein ist einen Bericht wert: Es handelt sich nämlich um den HOBBIT Campingplatz, gelegen irgendwo zwischen Wigri und Fracki am Ufer der Czarna Hancza, einem leicht vor sich hin strömenden, charmanten Flüsschen, welches ich zwei Tage lang kanufahrend erkundete.
Als ich an jenem Zeltplatz vorbeipaddelte, campierte vor Ort tatsächlich eine größere Kindergruppe, die vermutlich recht vorbildlich an den Größenvorgaben für Hobbits entlangschrammte; ich selbst entschied mich mit meinen 154cm dann doch gegen ein Anlegen, denn, wie uns die Wikipedia lehrt, gilt felsenfest:
Hobbits oder Halblinge sind fiktive, 60 bis 120 cm große menschenähnliche Wesen in der von J. R. R. Tolkien geschaffenen Fantasiewelt Mittelerde. (Quelle: Wikipedia)

Linuxtage12: Cafébabel
Ach sieh an, während meiner Zeit in Polen ist er doch online gegangen, mein Cafébabel-Artikel zu den Linuxtagen 2012:
Unter der Überschrift „Freie Roboter sind glücklicher: Was freie Software sein kann.“ findet ihr dort einige Eindrücke und Infos insbesondere zu holarse, freeyourandroid, skolelinux und freedroidz.
Den Artikel könnt ihr hier im Ganzen lesen. Ging wohl am 03. Juli online – und ich dachte schon, der sei nicht angenommen oder verschüttet worden 😉
Großstadtankunft
Du bist zurück in der großen Stadt, und der Himmel ist ganz grau, und die Menschen laufen so an dir vorbei, ganz ohne Stelzen und Metallbecher, und sie werfen auch keine Frisbees nach dir, und du merkst: Du bist noch gar nicht richtig wieder da. Und dann sichtest du kurz die ersten Fotos und fragst dich, warum genau du eigentlich noch mal wieder ankommen wolltest. Aber dann bringt dir jemand einen Milchkaffee mit ganz viel Schaum drauf und küsst dich in den Nacken, und du bloggst was, die Kinder spielen am Computer, die Katzen schnurren, und eigentlich ist das ja auch ganz schön alles (vor allem die Küsse in den Nacken 😉 ).
Aber trotzdem, manches wird mir fehlen bis zum nächsten Sommer. (Besonders die Frisbees. Und natürlich auch die Stelzen und die Metallbecher.)