
Eigentlich wollte ich ne Postkarte für die Weihnachtspost malen. Aber ich glaube, das Bild passt doch eher ins Blog. (..und nein, die Rocket steht leider noch nicht. Aber es wäre doch denkbar, dass… Ihr versteht ;-)) )
wie das Leben so spielt…

Eigentlich wollte ich ne Postkarte für die Weihnachtspost malen. Aber ich glaube, das Bild passt doch eher ins Blog. (..und nein, die Rocket steht leider noch nicht. Aber es wäre doch denkbar, dass… Ihr versteht ;-)) )
Diese Aktion hier fand ich nett. Zeigte sie dem kleinen Großen und fragte ihn, ob es ihm Spaß machen würde, da mitzumachen. Er war begeistert und legte gleich los. Nachstehend Produktionsphasen-Beweis und das meiner befangenen Meinung nach völlig groß-ART-ige Ergebnis. „Malen für Spreeblick“ weiterlesen
In einer der letzten hartaberfair-Sendungen versammelte Frank Plasberg eine Runde illustrer Experten für Kinder- und Jugendgedöns in seinem Studio. Diese redeten ununterbrochen von den Gefahren des Netzes und der wilden Technik für Kinder, plädierten (namentlich der mir eh in vielem sehr ferne Michael Winterhoff) dafür, Kinder möglichst lange von Internet, Social Media etc. fernzuhalten, und zeigten sich unendlich lebensfern. Einzig Oliver Pocher (eingeladen in seiner Qualifikation als – zumindest in dieser Runde – Fast-Noch-Jugendlicher? Oder als junger Vater mit I-Phone?), der zaghaft lächelnd versuchte, gegen die anderen mit dem Argument „Weltfremdheit“ anzugehen, konnte kurzzeitig bei mir punkten (ein zweites Mal dann, als er etwas trotzig auf die Abschlussrunden-Personenfrage mit „Ich hab ADHS und muss hier raus“ antwortete). Aber ein Gedanke lässt mich seit dieser Sendung eigentlich nicht mehr los:
Wo seid ihr denn, ihr Eltern der sagenumwobenen „Generation Internet“??!! Warum sagt denn keiner mal was gegen diese ständigen Aufrufe zu Kinder-Technik-Verboten?!
Dann eben ich. „Kinder und Technik? Ja. Ausdrücklich!“ weiterlesen
Ist ja mein Blog, und da kann ich bloggen, was ich will. Und wenns ein Rezept ist. Auf vielfachen privaten Wunsch daher: Supereasy blitzschnell gebrannte Mandeln herstellen. Dauert nur ca. 10 Minuten, macht garantiert Eindruck (WAAAAAS, DAS MACHST DU SELBER??!!) und klappt auch in Nerdküchen. Ihr braucht nur ne große Pfanne, zwei Löffel, Zucker, bisschen Wasser und Mandeln. „Gebrannte Mandeln“ weiterlesen
Töchterlein sitzt in der Badewanne, der große Bruder leistet ihr Gesellschaft im Badezimmer, beide sind lautstark zu hören, ebenso ihr Spritzen und Platschen. Okay, alles klar, das Badezimmer wird bei sowas gleich mitgewaschen, darauf bin ich inzwischen gefasst. Aber nicht darauf, dass plötzlich ein Schrei ertönt – und ich, als ich ins Bad gerannt komme, die Kleine tropfnass neben der Wanne stehen sehe, während der Große komplett bekleidet mit dem Gesicht nach unten im Wasser treibt. Himmel und Hölle!
Das Kind am Rücken gepackt, es aus dem Wasser gezogen, mich von seinem grinsenden Leben überzeugt und es zeitgleich vor Schreck angeschrien hab ich – und all das, während mich vier ziemlich angenervt-gewitzte Kinderaugen anblickten von zwei Halbstarken, die doch schließlich wirklich und echt schwimmen können, gemeinsam tauchen üben und es zudem sehr praktisch und für die Eltern hilfreich finden, einfach mal in Klamotten in die Wanne zu klettern.
Ich habe mir nunmehr von ihnen erbeten, dass Klamottenbäder nur noch nach Absprache stattfinden, damit mein junges altes Herz noch möglichst lange im Takt schlägt… Huu.
Wie viele Fernbedienungen benötigt ihr eigentlich, um euren Fernseher einzuschalten? „Das Fernbedienungsdilemma“ weiterlesen
Erstes Problem: Die Waschmaschine ist kaputt.
Ergibt Problem: Zwei Leute mit Studienabschluss, eine der beiden Personen zudem mit Informatiker-Background, überlegen, was nun zu tun ist.
Lösung a: Eine neue Waschmaschine kaufen.
Lösung b:Wäsche im Waschsalon waschen.
Lösung c: Wäsche nicht mehr waschen.
Lösung d: Wäsche im Wechsel bei Nachbarn udn Freunden waschen.
Auswertung und Strategie:
Lösungen b, c und d werden als für die Bedürfnisse der betroffenen Individuen suboptimal bewertet; Lösung a – Kauf einer neuen Maschine – wird als beste der möglichen Lösungen präferiert.
Problem: Die Qual der Wahl der neuen Waschmaschine.
Lösung? Nun ja.
„Wissenschaftliche Waschmaschinenanalyse“ weiterlesen
Da wohnen wir so schön vor uns hin in unserem gammeligen Eckhaus von 1907 oder so, mit relativ desinteressierter Hausverwaltung, günstiger Miete, aber auch immer mal wieder kaputtem Dach und freuen uns, dass es so was noch gibt in Pankow (wobei uns das öfter kaputte Dach dabei nicht so beglückt wie die günstige Miete, selbstredend). Um dann schockiert feststellen zu müssen: Hier wird, wie es so schön neudeutsch heißt, gentrifiziert, dass die Wände wackeln! Oder ist es einfach nur bürgerliche Spießigkeit, die unser Haus ergriffen hat?! Was geschah: „Gentrifizierung live. Bei mir zu Hause.“ weiterlesen
Dackeltraurige Blicke heute morgen am Frühstückstisch, dann zwischen zwei Tassen Kaffee der schneidende Satz:
„Schatz, Monster ist tot.“
Verständnisloses Augenbrauenzucken und ansonsten anscheinend keine besonders tiefgehende Rührung meinerseits.
„Leichen im Keller (oder so)“ weiterlesen
Jugendschutz funktioniert doch, wenns nur richtig angestellt wird. Wir haben uns da ein paar Maßnahmen für unsere konkrete Familie überlegt, die wir ab sofort umsetzen werden.
Erstens: Der Große bekommt einen Tresor mit 4-stelliger Zahlenkombination für seine gemeinen Gruselbilder – damit die kleine Schwester die Kunstwerke nicht sieht, jedenfalls nicht vor sechs (also so alterstechnisch). (Vierstellige Kombination: Sie rechnet noch nicht im 1000er-Bereich^^) Ach so, und einen Maulkorb bekommt er auch, damit er ihr sein Weltwissen in Sachen Foltermethoden, Mord und Totschlag jedenfalls vorerst nicht weitererzählen kann. Oder Gruselgeschichten abends im Bett.
Zweitens: Wir können unseren kleinen Großen wohl nicht mehr in die Schule lassen, weil er dort Sachen lernt, die ihn zwar tags total interessieren, ihn aber abends manchmal doch ordentlich gruseln und nicht schlafen lassen. Solange die da keine FSK-Grenzen für bestimmte Themen einführen, hat er jetzt schlicht: Ferien.
Drittens: Unsere Bücherregale werden wir ab jetzt nach freiwilligen Altersgruppenempfehlungen sortiert organisieren. Mich gruselt besonders die Kategorie: Ab 50. (Alle über 50: Nein, euch betrifft das nicht, ihr müsst die auch nicht lesen. Aber ihr dürftet.)
Viertens: Ich nehme mir fest vor, nicht mehr nackig durch die Wohnung zu laufen, keinesfalls aber vor 22 Uhr. Ist auch eh viel zu kalt im Moment (und das sogar uhrzeitunabhängig).
Fünftens: Spätestens mit dem hier nachstehend eingefügten Bild werde ich mein Blog dann ab Januar pflichtbewusst mit einer FSK-Angabe von mindestens 12 belegen (obwohl die Terror-Bundespolizei-Lovestory neulich auch schon… 😉 ). „Mittelalterliche Foltermethoden“ weiterlesen