Zensus 2011 – Was zählt?

Informationsveranstaltung zur Volkszählung 2011
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Berlin-Brandenburg – Stichtag für den „Zensus 2011“ ist der 9. Mai 2011. Bereits eine Woche vorher, am Mittwoch, den 4. Mai 2011 lädt der Landesverband Berlin-Brandenburg der Humanistischen Union um 19 Uhr im Raum 213 der Humboldt-Universität zu Berlin (Unter den Linden 6) zu einer Diskussion über den „Zensus 2011“ mit Dr. Alexander Dix, Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit (http://datenschutz-berlin.de) und Michael Ebeling, Arbeitskreis Zensus (http://zensus11.de) ein.

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Flohmarkterlaubnis

Da die Frage nach Perspektiven jetzt verschiedentlich in den Kommentaren auftauchte, hier die Anregung von Andrea hochgezogen:

Ich hätte Interesse, eine Sondernutzungserlaubnis für den Kinderflohmarkt zu beantragen, oder gar einen„ordentlichen“ Familienflohmarkt am Arkonaplatz ins Leben zu rufen, z.B. samstags am Nachmittag. Ich habe jedoch die Befürchtung, dass da ein riesiger, bürokratischer Rattenschwanz dran hängt….Hat jemand Erfahrung damit? Nehme gern Anregungen entgegen. Entweder hier oder unter bln05@web.de

Also, wer Lust hat, sich da einzubringen: Nur zu! Selber machen ist angesagt.

Ordnungsamt räumt Kinderflohmarkt. Revolution!!

Seit 1990 gibt es am Arkonaplatz in Berlin Mitte einen Flohmarkt. So einen liebevoll organisierten, deutsch-reinlichen Markt mit leinenweiß bespannten Holzständen, die man sich für um die 30€ mit ausreichender Voranmeldungszeit mieten kann, um seinen Trödel zu verkaufen. Wobei etliche Stände sich auch nicht einfach so mieten lassen, weil diese, über die Jahre etabliert, von festen fliegenden Trödelhändlern okkupiert sind. Nun denn.

Just neben diesem inzwischen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten kleinen aber recht feinen Märktchen hat sich in den letzten Jahren, unbeobachtet von offiziellen Ansagen, eine Art kindliche Subkultur angesiedelt: Einträchtig nebeneinander verkaufen rund um den Platz auf Decken Kinder aus Mitte und Wedding in sonst selten bemerktem Miteinander freimütig ihren Spielkram. Von Ü-Ei-Figuren und Actionhelden über abgebrochene McDonalds-Spielsachen, Playmobil, Barbies mit verfilzten Haaren bis hin zu zu klein gewordenen Badehosen mit Seepferdchen-Abzeichen ist dort wirklich jeder Schatz zu haben. Gewesen. „Ordnungsamt räumt Kinderflohmarkt. Revolution!!“ weiterlesen

Gentrifizierung live. Bei mir zu Hause.

Da wohnen wir so schön vor uns hin in unserem gammeligen Eckhaus von 1907 oder so, mit relativ desinteressierter Hausverwaltung, günstiger Miete, aber auch immer mal wieder kaputtem Dach und freuen uns, dass es so was noch gibt in Pankow (wobei uns das öfter kaputte Dach dabei nicht so beglückt wie die günstige Miete, selbstredend). Um dann schockiert feststellen zu müssen: Hier wird, wie es so schön neudeutsch heißt, gentrifiziert, dass die Wände wackeln! Oder ist es einfach nur bürgerliche Spießigkeit, die unser Haus ergriffen hat?! Was geschah: „Gentrifizierung live. Bei mir zu Hause.“ weiterlesen

Terroralarm

Da laufe ich heute am späten Nachmittag so durch die im bereits Dunkeln schneebedeckt-weihnachtlich daliegende Auguststraße in Mitte, als ich plötzlich neben dem Haupteingang eines anscheinend eher teureren Hotels unter einem Weihnachtsbaum etwas Knallerförmiges mit einer minikleinen Glühbirne vom Schnee reflektiert heftig tiefrot leuchten sehe.

Ich gehe vorbei. Denke nach. Was bitte war das denn gerade? Ich gehe zurück. „Terroralarm“ weiterlesen

Tough. Oder auch: Dreist kommt weiter.

Ferientag im Legoland – heißgewünscht, langersehnt. Garantiert auch viel zu voll. Ich musste nicht hin, für sowas haben die lieben Kleinen schließlich Großeltern. Aber auch die können an völlig überfüllten Rampen, auf denen kleine Lego-Fuhrwerke auf Fahrtauglichkeit getestet werden können, nicht für mehr Platz sorgen. Das können nur: kleine Mädchen. „Tough. Oder auch: Dreist kommt weiter.“ weiterlesen

Straßenhandel

Mannomann, muss ich abgerissen aussehen heute. Oder aber jung, dynamisch und intellektuell. Oder beides.

Jedenfalls weigerte sich der Verkäufer des Straßenfeger-Magazins, dem ich heute früh an der Spree ein Exemplar abkaufen wollte, den vollen Preis zu nehmen: „Nee, von arme Studenten nehm ick nur eens dreißich, keene Diskussion!“ – und drückte mir mit bestimmter Geste und freundlichem Lächeln mit der Zeitung zwanzig Cent in meine winterkalte Hand zurück.

Doch, ich bin sicher: Jung, dynamisch und intellektuell. Ganz bestimmt!