Die Schaufensterpuppen hab ich heute nicht ganz zufällig entdeckt, vielmehr war ich freizeithobbynähtechnisch auf der Suche nach einem türkisfarbenen (nicht hellblauen!) Stoff mit kleinen (nicht großen!) weißen Pünktchen für NICHT 20€/lfm. „Shoppiiiiiiing. Au weia.“ weiterlesen
Kategorie: Berlin Berlin
Freundlich winken. (Lächeln fällt aus.)
Arbeitspause
Luxus in kleinen Gläsern, zwischen zwei Artikeln, liegengebliebenem Buchhaltungsgedöns, Webseitenkundentexten und eigenem Blogkram zu trinken. Hach, das Leben ist schön 🙂

UtopiaTM – Shakespeare im Görlitzer Park
Noch eine Woche, dann ist es soweit: Dann macht im Görlitzer Park wieder die Gruppe SHAKESPEARE IM PARK BERLIN Theater, diesmal mit einer Inszenierung namens UtopiaTM – Where All Is True.
Alles keinesfalls kostenlos, aber fürs Publikum gratis: Einfach hinkommen und teilhaben, wenn mitten in Kreuzberg in einem gemeinsamen, interaktiven Streifzug von Schauspielern und Publikum durch den Görlitzer Park „eine neue, bessere Welt entsteht (nach Shakespeare & Thomas More): Es herrscht Religionsfreiheit, Privatbesitz ist abgeschafft, niemand muss hungern, Arbeit für alle, Bildung für alle!(…)“ (aus der Einladung) – oder vielleicht auch nicht: Denn, so heißt es hier erläuternd weiter, und um diese Fragen kreist das Stück eigentlich, wie schon die mächtigen, 500 Jahre alten drei Ursprungstexte zur aktuellen Inszenierung: „Was würde es bedeuten, sich ein leeres Blatt Papier zu nehmen und eine neue, eine bessere Welt zu entwerfen? Und diese Idee dann zu vermarkten, zu verkaufen und durch den Fleischwolf der Realpolitik zu drehen? Was würde der Papst dazu sagen? Was der König tun? Und wie das Volk reagieren?“
Ab welchem Alter sollte man wählen dürfen?
Heute wird das Abgeordnetenhaus über die Höhe des Wahlalters zur Beteiligung an Wahlen in Berlin debattieren. Einmal mehr, denn diese Debatte gibt es schon seit Jahren. Ich selbst finde die willkürliche Festlegung einer Altersgrenze nicht ausreichend demokratisch, hoffe aber dennoch, dass nach all diesen Jahren nun wenigstens mal ein Konsens zu einer Absenkung auf 16 Jahre gefunden werden kann. Hierbei setze ich auch auf intelligenten Input der Piratenpartei, die sich in Berlin für eine generelle Aufhebung der Altersschranken beim Wahlrecht einsetzt (siehe Wahlprogramm, -pdf- S.6 /Punkt“Demokratie bezieht alle ein“) und seitens der Fraktion entsprechende Anträge (hier -pdf- und hier -pdf- nachzulesen) eingebracht hat.
Im Zusammenhang mit der heutigen Debatte hat der Landesverband Berlin/Brandenburg des Mehr Demokratie e.V. eine Pressemitteilung herausgegeben, in welcher sich der Verein ebenfalls für eine Absenkung des Wahlalters, festgesetzt auf die Altersgrenze 16, ausspricht. Allerdings auch gegen darüber hinaus gehende Öffnungen.
Das Lesen dieser Pressemitteilung seitens eines dezidiert für stärkere demokratische Beteiligung eintretenden Vereins hat mich zum Teil hart zusammenzucken lassen, heißt es doch dort:
Die Hauptargumente gegen ein Wahlalter 0 waren, dass sich die politische Urteilsfähigkeit erst mit dem Heranwachsen ausbildet und dass Eltern dadurch möglicherweise höheres Stimmgewicht erhalten als Kinderlose“, erklärt Efler. „Auch der Piratenvorschlag, unter 16-Jährigen das Wahlrecht auf Antrag zu gewähren, schafft das Problem des größeren Elterneinflusses nicht völlig aus der Welt.“ Zudem würden dadurch zwei Gruppen von Wahlberechtigten geschaffen.
Daher hier meine Antwort. „Ab welchem Alter sollte man wählen dürfen?“ weiterlesen
Abgründe des Pfandwesens
Nachdem der Supermarkt „Kaufland“ damit wirbt, jegliche Arten von Pfandflaschen und -kästen problemlos zurückzunehmen, bin ich neulich mit einem Großsammelsurium an Wasser-, Saft-, Mate-, Milch- und ähnlichen Flaschen sowie einem Matekasten und einem flaschenlosen Biosaft-Kasten dort eingetroffen. Ein stattliches Sümmlein kam auf dem Rücknahmebon zusammen. Die netten jungen Herren am Rücknahmeschalter sortierten die Flaschen und Fläschchen fleißig in die vor Ort bereitstehenden Kisten ein – nur den Kasten Mate stellten sie separat, wie auch die Biomilchflaschen und einiges andere. Ich dachte mir noch, dass sie dies wohl tun würden, weil es sich um sortimentsfremde Rückgaben handelte. Dann jedoch warfen die beiden den leeren Saftflaschenkasten schwungvoll in einen direkt neben dem „Sonderstapel“ stehenden Plastikmüll-Container. Auf meine irritierte Nachfrage, warum der Kasten denn weggeworfen würde, bekam ich nur ein „Aber wir zahlen ja den Pfand zurück!“. Ich fragte noch einmal. Dieselbe Antwort.
Ich bat dann darum, mir alle von Kaufland nur bezahlten, aber nicht wieder rückgeführten Kästen und Flaschen zurückzugeben, da das zwar zweifelsohne finanziell sehr nett von dem Supermarkt, aber nicht mein Anliegen sei. Und durfte mit dem leeren Mate-Kasten, den Bio-Milchflaschen und dem leeren Saftkasten wieder abziehen. Irritiert wurde extra für mich der Pfandbon noch mal geändert – und ein drittes Mal gesagt: „Aber wir hätten doch den Pfand ausbezahlt!“ Ja, Jungs, sehr nett von euch. Echt.
Vorfreuden

Eigentlich wollte ich ne Postkarte für die Weihnachtspost malen. Aber ich glaube, das Bild passt doch eher ins Blog. (..und nein, die Rocket steht leider noch nicht. Aber es wäre doch denkbar, dass… Ihr versteht ;-)) )
Aktionstag gegen Vorratsdatenspeicherung am 14.12.2011
Kommt ihr mit zur Aktion gegen Vorratsdatenspeicherung morgen Vormittag? 10 bis 12 Uhr auf dem Pariser Platz. Ich werde da sein. Warum eine Teilnahme sinnvoll ist, steht (u.a.) in der heutigen Pressemitteilung des AK Vorrat. „Aktionstag gegen Vorratsdatenspeicherung am 14.12.2011“ weiterlesen
Multikulturelle Berliner Leibspeisen: Wie mein Vater den Dönerteller erfand.
Ende 1990 mietete mein Vater in Berlin, in der nicht weit vom Ostkreuz entfernten Corinthstraße, einen kleinen Ausbauladen, in dem er einen der ersten Döner-Kebab-Läden Ostberlins eröffnete. „Multikulturelle Berliner Leibspeisen: Wie mein Vater den Dönerteller erfand.“ weiterlesen
