Tough. Oder auch: Dreist kommt weiter.

Ferientag im Legoland – heißgewünscht, langersehnt. Garantiert auch viel zu voll. Ich musste nicht hin, für sowas haben die lieben Kleinen schließlich Großeltern. Aber auch die können an völlig überfüllten Rampen, auf denen kleine Lego-Fuhrwerke auf Fahrtauglichkeit getestet werden können, nicht für mehr Platz sorgen. Das können nur: kleine Mädchen.Geschildert wurde mir Folgendes:

Obige Situation, viel zu voll, keine Chance auf Rampenbenutzung: Diese ist belagert und wird bespielt von einer größeren Gruppe Jungs, alle mindestens Schulkinder, friedlich, aber eben halbstark spielend. Sohn testet respektvoll sein Fahrzeug am Rampenrand.

Töchterlein, ein laufender Meter von vier Jahren, werkelt noch an ihrem Automobil herum. Als sie ihres endlich fertig hat und sich das enge Spektakel freundlich wartend eine Weile angesehen hat, ohne Chance auf Beteiligung, entscheidet sie sich kurzerhand für ein recht beherztes Eingreifen. Klettert von der Seite auf die Rampe, stellt sich frech oben drauf, schiebt die Autos der Dauernutzer nach links und rechts zur Seite und verkündet schlicht:

„So. Jetzt bin ich mal dran.“

Und lässt dann ihr Auto entspannt einmal die ganze lange Rampe herunterfahren.

Auch wenn ich persönlich nicht so der Legoland-Fan bin: DAS hätte ich doch gerne gesehen …

1 Gedanke zu „Tough. Oder auch: Dreist kommt weiter.“

  1. Klasse!
    Dreist finde ich das übrigens überhaupt nicht.
    Eher durchsetzungsfähig 😉 und irgendwie konsequent. Wie lange hätte sie denn noch warten sollen?
    Glückwunsch ans Töchterlein!
    Weiter so!

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