Schafft Infrastruktur: Internet für Libyen!

Einer der TopTweets auf Twitter heute lautet:
Und während alle auf eine Wolke starren, gegen die sie nichts machen können, fliegen in Libyen Flugzeuge, gegen die sie was machen können.

Mir gehts jetzt hier nicht um die Flugzeuge, sondern um Netz-Infrastruktur – um Möglichkeiten der Bereitstellung von offener Kommunikationsinfrastruktur. Für Berichte nach Außen, für freie Kontaktaufnahme, zum Hilfesuchen. Um Möglichkeiten der Meinungsbildung und der freien Meinungsäußerung. Telecomix bittet in Sachen Libyen dringend um Hilfe:

We are getting reports that the current modem lines are getting blocked in #libya. Plz set up your own proxy and post!

#Libya is blocking international calls to modem pools. Plz set up alternate proxies for the needy if you can!

Wer kann: Helft! Bitte.

Im Februar hatte ich hier ja auf entsprechendes Engagement schon für Ägypten verwiesen. Jetzt gilt ähnliches umso dringender für Libyen, wo die mediale Aufmerksamkeit für das, was dort aktuell vorgeht, aufgrund der dramatischen Ereignisse in Japan offensichtlich ebenso dramatisch abfällt.

Tragt dazu bei, Infrastrukturen aufzubauen, durch die mehr und mehr tatsächlich gilt, was sich Telecomix zum Ziel setzt:

We can write our own news. We are writing our own history as we speak. That is the full impact of the internets. In countries where correspondents are no longer allowed to report, citizens can themselves reach out for global support, and find ways to bypass the digital roadblocks built by their oppressors. We no longer need to be confined to what is „newsworthy“.