Letzte Woche in der Kindergarten-Garderobe: Ein Kind berichtet mir beschwerend von seinem Ärger darüber, dass ein anderes Kind gestern nur mit Tochter, nicht aber mit ihm gespielt habe. Es hätte nicht mitmachen dürfen, wie ungerecht!
Versuch der tröstenden Erklärung meinerseits, dass sich sowas manchmal doof anfühlt, dass man versuchen kann, mitzuspielen, dass das manchmal aber eben auch nicht so richtig funktioniert, bla bla. Und auch, dass das betreffende Kind sich aber sicherlich frei entschieden habe, denn Tochter könne ja nicht über es bestimmen. Nach kurzem Nachdenken der Einwand: „Die Erzieher haben aber gesagt, dass das Kind nicht nur für Tochter hier ist, sondern für alle Kinder!“ Darauf ich: „Nee, das Kind ist hier, weils es hier schön findet und weil die Eltern es hergebracht haben, aber nicht für einen oder alle von euch.“
Schlaue Antwort des klugen Gesprächspartners: „Stimmt, ein Kind ist ja kein Spielzeug.“ Genau.