Wie gerne wäre unsere Kleine neulich fünf geworden. Fünf ist nämlich richtig groß. Zwei zu sein, hat sie ungefähr das letzte halbe Jahr (seitdem sie sich mit dem Thema beschäftigt – also seit dem Geburtstag des großen Bruders) verweigert, denn „zwei ist KLEIN!“. Sie war seitdem also mindestens vier – welch ein Glück, dass sie etwa zwei Wochen vor ihrem Geburtstag entdeckte, dass drei „kleingroß“ ist, und kleingroß ist wohl ganz okay. So wurde die angeblich Vierjährige als nun endlich drei, war entsprechend auch mit einer großen Smarties-belegten „3“ auf dem Kuchen, den wir gemeinsam für den Kinderladen backten, einverstanden, und selbstverständlich auch mit (nur) drei Geburtstagskuchenkerzen. „Kindergeburtstag“ weiterlesen
Kategorie: Kinder, Kinder!
Leben und Tod
Heute im KIKA-Abendprogramm bei Lauras Stern: Lauras Oma versucht, dem Kind das Thema Tod zu erklären, nachdem ein von dem Mädchen gefundenes Vögelchen gestorben ist. Da fällt der Satz: „Weißt Du, Laura, aber richtig tot ist man erst dann, wenn niemand mehr an einen denkt.“
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Gleichberechtigung
Schrei mich nicht, so an, m!
Und Du schrei mich auch nicht so an, M!
– Dann sind wir uns lachend in die Arme gefallen, und gut war’s. Hach, wenn es im Leben immer so einfach wäre…
08 Uhr 44
Acht Uhr vierundvierzig. Acht Uhr vierundvierzig! Unglaublich. Heute, beim Wachwerden, war es schon fast hell. Und das mitten im Winter! Es muss wohl am Weihnachtsmorgen gelegen haben, oder besser am umfassenden Zauber des langen, langen Weihnachtsabends. Danke, lieber Weihnachtsmann! Komm nächstes Jahr wieder, oder auch sonst, wann immer Du willst, und erfreue unsere Kinder noch ganz oft so sehr, dass sie das wieder tun. Uns wieder dieses sagenhafte Geschenk bereiten. Stille Nacht, heilige Nacht. Mit kleinen Kindern bis in die Puppen ausschlafen, DAS ist Weihnachten. Acht Uhr vierundvierzig. Traumhaft…
Noch mehr Rätsel
„Papa, wer sieht genauso aus wie der Weihnachtsmann und ist doch kein Weihnachtsmann?“
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Des Rätsels Lösung
Wenn man die Woche vor Weihnachten in Ägypten verbringt, wie wir es dieses Jahr (anlässlich des runden Geburtstags des größten Ms), dann führt dies durchaus zu Verwirrung bei den lieben Kleinen:
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Eine Muh, eine Mäh, eine Tschingderässässä (und nichts weiter!)
Unser Großer ist nach wie vor davon überzeugt, dass der im letzten Jahr sehr freigiebige Weihnachtsmann wohl in der Eile etwas durcheinandergebracht hat, weil „Eine Muh, eine Mäh, eine Tschingderässässä (und nichts weiter!)“ weiterlesen
Wilde Tiere: Peter und der Wolf
Kunst, Kultur und Kinder, das geht oft besser zusammen, als viele annehmen. So zum Beispiel bei den wundervollen Illustrationen von Frans Haacken zu Sergej Prokofjews musikalischem Märchen „Peter und der Wolf“ (komponiert 1936). „Wilde Tiere: Peter und der Wolf“ weiterlesen
Eiszeit
Je wärmer es wird, desto mehr lechzen die Mäuler nach Abkühlung. Von morgens bis abends fahren regelmäßig drei Eisverkäufer mit ihren rollenden Eisständen hier am Binzer Ostseestrand entlang und buhlen mit ihrem überteuerten abgepackten Eis um die Gunst all derer, die zu faul sind, sich oberhalb des Sandstrandes in der Promenade zu deutlich günstigeren Preisen ein frisches Kugeleis zu holen. Manchmal folgen sie einander regelrecht auf dem Fuße, alle drei mit dem gleichen Angebot.
Es muss, zumindest für Kandidat Eins, ein schlechtes Geschäft sein. Recht athletisch, sicherlich nett, aber ca. Mitte vierzig und nicht auffallend interessant tritt er an gegen Kandidat Zwei, irgendwo zwischen sechzehn und achtzehn vielleicht, recht sportlich, braungebrannt aber langweilig und ein bisschen zu aufgeblasen, und Kandidat Drei, ca. gleiches Alter und auf dem Wege zum Prince Charming von Binz.
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Regentanz
Ein Sommertag in Binz. Notfall-Café-Besuch, Blick auf die stürmische Ostsee im strömenden Regen. Für die Kinder gibt es Vanilleeis mit Himbeeren.
Nach dem Essen prasselt der Regen noch wilder, alle Plätze unter der noch dichten Caféhaus-Markise sind besetzt. Für die Kinder wird es auf den Stühlen langweilig.
Zwischen den Markisen rinnt der Regen in Sturzbächen herunter. Die Caféhaus-Gäste suchen nach trockenen Plätzen mit gutem Blick – nicht auf die Ostsee, sondern auf das besondere Spektakel:
Genau unter den Sturzbächen der Markise steht ein kleines, aufgedrehtes Mädchen und blickt lachend in den Himmel. Rosa Gummistiefel, Matschhose bis unters Kinn, mit einem kleinen Plastikboot und einem Eimerchen in den Händen, sie stampft und spritzt und strahlt vor Freude über den riesigen Badespaß. Ihr großer Bruder gesellt sich quietschend dazu.
Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Leider war der Fotoapparat im Hotel…