Geburtstagsgrüße

Liebes Grundgesetz,

zu Deinem heutigen 60. Geburtstag möchte ich Dir herzlich gratulieren. Ich hoffe, dass es Dir auch im nächsten Jahr, im nächsten Jahrzehnt gut gehen wird: Bleib so, wie Du bist! Okay, an so ein paar Kleinigkeiten könntest Du Dich schon versuchen. Zum Beispiel, indem Du Deine Rechte auch explizit auf Kinder ausweitest. Das wäre doch mal ein guter Vorsatz für die kommenden Jahre.

Vor allem aber: Lass Dich nicht unterbuttern, pass auf, dass Dir bei operativen Eingriffen, die im Alter immer mal wieder drohen, nicht irgendwelche lebenswichtigen Organe verstümmelt werden. Es wäre wirklich so schade um Dich!

Liebes Grundgesetz, feiere schön und lass‘ Dich den ganzen Tag überall in dieser Republik hochleben und -lesen. Ich komme nachher auch.
Bis dann,
Manu
Der Bundestag schreibt:

Das Grundgesetz (GG) ist die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Es wurde vom Parlamentarischen Rat, dessen Mitglieder von den Landesparlamenten gewählt worden waren, am 8. Mai 1949 beschlossen und von den Alliierten genehmigt. Es setzt sich aus einer Präambel, den Grundrechten und einem organisatorischen Teil zusammen. Im Grundgesetz sind die wesentlichen staatlichen System- und Werteentscheidungen festgelegt. Es steht im Rang über allen anderen deutschen Rechtsnormen.
Für eine Änderung des Grundgesetzes ist die Zustimmung des Bundestages sowie des Bundesrates erforderlich. Es ist jedoch nach Artikel 79 Absatz 3 GG unzulässig, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung zu ändern. Die in den Artikeln 1 und 20 des Grundgesetzes niedergelegten Grundsätze sind unabänderlich. Artikel 1 garantiert die Menschenwürde und unterstreicht die Rechtsverbindlichkeit der Grundrechte. Artikel 20 beschreibt Staatsprinzipien wie Demokratie, Rechtsstaat und Sozialstaat.

Für alle, die davon gar nicht genug bekommen können: Hier das Grundgesetz zum Nachlesen als pdf.

2 Gedanken zu „Geburtstagsgrüße“

  1. Aaaaaarghhhh! Viele Grüße von der SIGINT, direkt aus einem Vortrag zum Thema „Is (teaching) Hacking ethical?“, dem ich vor lauter Netzfrust gerade inhaltlich nicht richtig folge, obwohl mich das eigentlich ziemlich interessiert. Grund: Auf dem Geek-Kong

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