Warum ich schon immer nicht Medizin studieren wollte

Ein Hoch auf die Wissenschaft, und Hochachtung für die, die sich bereit erklären, ihre sterblichen Überreste nach dem Ableben ebendieser zu vermachen. Ist ja für eine gute Sache. Denkste, oder (hoffentlich nur) dachteste, denn zumindest in Köln war das, wie im letzten Jahr bekannt wurde, in der Anatomieabteilung der dortigen Uni nicht der Fall. Wie bäh und unfassbar die Zustände vor Ort gewesen sind, fasst u.a. der WDR in diesem Artikel zum heute erschienenen ausführlichen Untersuchungsbericht der Uni Köln (pdf) zusammen. Erstaunlich ja vor allem, dass sich anscheinend über viele, viele Jahre, in denen dieser widerliche Zustand anhielt, niemand der dort Arbeitenden und/oder Studierenden hierüber beschwert hätte. Ich meine, verwesende Leichen, herumliegende Körperteile – dass das nicht normal sein darf, und dass dies auch für Studienzwecke nicht hinnehmbar sein kann, hätte doch durchaus auch relativen Laien in Ausbildung zum Weißkittel auffallen dürfen? Nun, scheinbar ist es das aber nicht. Oder das wissenschaftliche Interesse überlagerte alles, oder das in Hierarchien denkende, wer weiß… Wie auch immer, nun ist der Bericht ja da. Lest das mal, da schlackern euch wirklich die Ohren. Huah!