Während des Linuxtags setzte ich meinen persönlichen Horizonterweiterungsschwerpunkt auf die vor Ort anzutreffenden Projekte, die sich besonders mit Lernen, Hinwendung zu Nicht-Techis, spielerischer Auseinandersetzung mit OpenSource o.ä. beschäftigen. Zu meinen Favoriten gehörte da ganz klar Freedroidz, ein Programmier-Workshop-Angebot für Kinder und Jugendliche. Es geht darum, kleine Robotertierchen so zu programmieren, dass diese bspw. den Kopf oder gar den ganzen Körper bewegen, sich steuern lassen etc. Das Ganze setzt auf der Lego Mindstorms Plattform auf, das Programmiergerüst basiert auf Java. Die Kids können schon in ziemlich kurzer Zeit (1-Tages-Workshops) ohne technisches Vorwissen ziemlich coole Sachen machen – gut für persönliche Erfolgserlebnisse und das Überwinden von Einstiegssorgen. Das OS-Projekt hat sich, so wurde mir berichtet, u.a. auch mit sehr positiver Resonanz am Girl’s Day beteiligt.
Ich finde das wirklich super und habe schon fest im Hinterkopf verankert, mich fürs kommende Schuljahr um einen Schulworkshop mit freedroidz zu kümmern. Allein schon wegen der Formulierung im Flyer:
Programmieren ist keine Kunst, vielmehr ist es eine Kulturfertigkeit, wie Lesen oder Schreiben. Jeder sollte die Möglichkeit dazu bekommen es früh zu erlernen – es muss ja nicht gleich die ganz große Literatur sein, aber im Urlaub eine Karte an die Oma schreiben sollte drin sein.
