FDGB

Letztes Wochenende: Mit vielen alten und vor allem jungen Bekannnten chillen, quatschen, toben, baden, Boot fahren,… in einer vergessenen Bungalow-Feriensiedung in einem kleinen versteckten Örtchen irgendwo in der Mecklenburgischen Seenplatte. Nix SIGINT, nicht mal Mails checken (Okay, getwittert hab ich. Aber nur 1 oder 2x, das zählt ja wohl fast nicht). Ausflug ins Mückenland. Und nicht nur an die konnte ich mich noch aus meiner Kindheit erinnern. Netbook aufklappen wäre da einfach irgendwie nicht mehr gegangen, so zeitreisetechnisch.

Unglaublich. Die hatten einfach noch ALLES. Selbst die Plastik-Brotkörbe. Den dünnen Hagebuttentee. Die Papp-Plastik-Tabletts mit Rosendruck. Orangefarbene Plastikstühle.

Es fehlten nur noch:

– das rosafarbene kratzige Klopapier, obwohl das einlagige graue Recyclingpapier auf dem heutigen Markt wohl jenes ist, welches an dieses am ehesten herankommt.

– eine Kelle voll Blutwurst zum Mittag, wobei ich nicht weiß, was es zum letzten Mittagessen gab, da wir (um dem Stau zu entgehen, der uns dann abends um 8!!! zu Hause ankommen ließ bei einer Strecke von knapp 200km oder so) vor ebendiesem abreisten

– und ein morgendlicher Aufruf zum Fahnenappell.

Spätestens da allerdings hätte alle Kindheitserinnerung und Ostalgie bei mir ein bitteres Ende gehabt…

1 Gedanke zu „FDGB“

  1. Wow! das ist ja der knaller! 🙂 die lampen, das geschirr, die steppdecken… einfach alles wie früher! das gefühl muss wirklich eigenartig gewesen sein… erzähl mal, wo war das genau! bis denne… die nina!

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