Also dieser Spam wird auch immer einfallsreicher. Und diese persönliche Ansprache. Fast wäre man(u) ja versucht… 😉
Neenee, Leute.
Unangenehm vor allem: Die entsprechende E-Mail ging nicht etwa an mich (und meine Mailaddi ist ja nun nicht soooo schwer herauszufinden), sondern lief mit Betreff an mich über die Mailaddi der Schule. DAS befremdet mich dann allerdings doch sehr. WTF! „17.000.000 $ schwer. Fast.“ weiterlesen
Wer das beim Lesen dieses SpOn-Artikels hier nicht bekommt, sollte wirklich unbedingt bleiben, wo ersiees ist. Alle anderen: Träumt euch weg, segelt auf den Gedankenwellen und malt euch eure Welt. Übrigens, Menschen mit offenen Augen und Ohren für alternative Lernformen, Homeschooling, Unschooling etc. dürfte der Artikel auch interessieren.
Ein guter Einstieg ins Löten sind ganz einfache Formen:
Dreiecke, Vierecke, Sterne (als Verzierung für Weihnachtsgeschenke?). Letztes Jahr im Camp haben die ganz Lütten einfach ne Leuchtdiode auf ne Knopfzellenbatterie gelötet, schneller Erfolg garantiert 😉 Update: Hat auf dem Camp zwar bei meiner Kleinen geklappt, aber sollte man dennoch nicht nachmachen, siehe Kommentare.
Auch cool (na ja.. besser: hot ;)) am Anfang sind kleine Würfel oder Namenszüge (verlötbaren Draht zurechtschneiden, Buchstaben löten, diese an Ober- und Unterkante sowie an den Seiten mit einem parallelen Draht zu einer Schildform verlöten).
Und wer es lieber bunt mag, für den sind vielleicht die Blinkenarea-Bausätze was, da gibts auch super Sachen für Einsteigende (Sohn und ich haben mit einer Vorversion dieses Bausatzes hier letztes Jahr begonnen).
Mit einem 3D-Drucker, den so gut wie niemand hat, weil man die sich selber bauen muss (außer man hat so an die 12.500€ übrig) und das doch ein bisschen aufwändiger ist und doch auch mit an die 1000 Euronen ne Menge Schotter kostet (hier noch ne Anleitung basierend auf FISCHER-Technik, oder ihr googelt halt einfach mal selbst..), kann man aus Kunststoffen, Kunstharzen oder Metall eine ganze Menge Zeug herstellen. Ich vermute, das ist ziemlich cool, aber dennoch: Ich hab keinen. Aber eine Nähmaschine hab ich – nicht selbst gebaut, sondern irgendwann mal bei Lidlpennyaldi gekauft (und ich hab im Internet erstaunlicherweise auch KEINE Bauanleitung gefunden, wie man sich eine selber bauen kann!..)
Wenn man so ungefähr weiß, wie ein solches Nähmaschinchen funktioniert, kann man damit auch wirklich eine ganze Menge Zeug herstellen, auch ganz plastisch in 3D und so ;-). Wie bitte,ihr wisst das nicht, so ganz grundlegend? Kein Problem. Der Armin von der Sendung mit der Maus hat das mal erklärt, sehr prima:
Nun wollte ich ja, siehe letzter Post, sowieso einiges mit meiner 3D-Maschine herstellen ;-), und da das kleine Kind ist nämlich inzwischen schon ganz schön groß ist und kommt in die Schule kommt, hatte ich auch zumindest ein konkretes Projekt vor Augen:
Die Schaufensterpuppen hab ich heute nicht ganz zufällig entdeckt, vielmehr war ich freizeithobbynähtechnisch auf der Suche nach einem türkisfarbenen (nicht hellblauen!) Stoff mit kleinen (nicht großen!) weißen Pünktchen für NICHT 20€/lfm. „Shoppiiiiiiing. Au weia.“ weiterlesen
Also an mir liegts nicht, wenn das Wetter jetzt regnerisch bleibt: Ich koch gleich lecker Pasta und von dem Gekochten bleibt dann nichts übrig. Aufessen für gutes Wetter. Aber all ihr, die ihr meiner spontan verteilten Mail-SMS-Einladung (okay, es war wirklich ziemlich spontan) nicht folgen konntet, weil ihr gerade den Rucksack für 4 Wochen in Frankreich packen müsst (Neid..), spontan in Finnland oder Dänemark oder auf polnischen Bauernhöfen abhängt, Texte für den Weltfrieden schreibt, Verschwörungstheorien ausarbeitet, wegen Regen nicht vor die Tür kommt, gerade schon einen Burger gegessen habt oder aus noch anderen Gründen mit „leider, gerne beim nächsten Mal!“passen musstet: Ich sag euch, wenns jetzt noch weiterregnet, dann müsst ihr die Verantwortung dafür tragen! 😉
Auf meiner ToDo-Liste (Mangel-Erkenntnis nach 3 Wochen draußen): Knoten lernen bis zum nächsten Sommer. Kann ja nicht schaden. Vielleicht interessiert das hier ja sonst noch wen.
Und dann findest du am Außenlagerplatz, einem kleinen Nicht-Mal-Zeltplatz mit herzigem Plumpsklo und im Wasser versinkendem Steg (hier Piotrs Winterimpression von selbigem, weiter unten ein Foto von mir) am Ufer eines Flusses eine Galerie und triffst dort Menschen, die unglaublicherweise Menschen kennen, die du selbst kennst in irgendwelchen nahen oder fernen Großstädten dieser Welt, du unterhältst dich mit ihnen einen kurzen Abendmoment lang über Politik und Nationalismen und Mehrsprachigkeit und Schulsysteme – und du merkst, dass die Welt eben doch ein Dorf ist.
In Buda Ruska lernte ich den Naturfotografen Piotr Malcewski und seine Frau Anna kennen, der eben in genau dieser Weise über Ecken wieder Menschen kennt, die ich… Ihr seht. „Kunst am Ende der Welt“ weiterlesen
Du bist zurück in der großen Stadt, und der Himmel ist ganz grau, und die Menschen laufen so an dir vorbei, ganz ohne Stelzen und Metallbecher, und sie werfen auch keine Frisbees nach dir, und du merkst: Du bist noch gar nicht richtig wieder da. Und dann sichtest du kurz die ersten Fotos und fragst dich, warum genau du eigentlich noch mal wieder ankommen wolltest. Aber dann bringt dir jemand einen Milchkaffee mit ganz viel Schaum drauf und küsst dich in den Nacken, und du bloggst was, die Kinder spielen am Computer, die Katzen schnurren, und eigentlich ist das ja auch ganz schön alles (vor allem die Küsse in den Nacken 😉 ).
Aber trotzdem, manches wird mir fehlen bis zum nächsten Sommer. (Besonders die Frisbees. Und natürlich auch die Stelzen und die Metallbecher.)