Morgen beginnt die Konferenz, die eigentlich einen Pluralnamen bräuchte, aber von sich selbst im Singular spricht: Der Linuxtag, oder eben korrekter die Linuxtage, vier intensive Tage des Austauschs zum Themenbereich OpenSource und Linux.
Das Programm ist rappelvoll, es wird also sicher spannend. Und das mit Sicherheit nicht nur für die von euch, die selbst programmieren, sondern auch für Interessierte, die eher aus sozialen oder politischen (statt aus technischen) Gründen an OpenSource interessiert sind.
So wird es zum Beispiel einen Praxisbericht über die gesammelten Erfahrungen im Einsatz von OpenSource-Produkten in der öffentlichen Verwaltung geben; die dringend erforderliche Auseinandersetzung mit der Frage nach offenen Technik– und Medienangeboten für Schulen wird in verschiedenen Veranstaltungen thematisiert. Am Rande der Konferenz wird auch ein Panel mit dem provokant fragenden Titel „Sind die Frauen die Retter des Fachkräftemangels in der IT?“ stattfinden.
Überdies gibt es an den einzelnen Veranstaltungstagen nochmals vertiefte Themenschwerpunkte, so steht zum Beispiel am Freitag das Thema IT-Sicherheit im besonderen Fokus.
Kontroverse Diskussionen sind in jedem Fall sicher – und ich versichere: Ich werde berichten. Übrigens nicht nur hier, sondern auch für das Europamagazin Café Babel, welchem ich einen Artikel über den Linuxtag mit Schwerpunkt auf Smartphone-Nutzung, der Initiative „FreeYourAndroid“ und dem gesellschaftlichen Nutzen von quelloffener Software versprochen habe. „Aber nicht zu geekig, sodass das noch alle verstehen können“, war die Bitte. Schauen wir mal 🙂 (Btw., falls auch ihr Verwendung für Vor-Ort-Berichterstattung habt: Ihr könnt euch gerne per Mail bei mir melden!)