Heute morgen um neun pilgerten wir durchs Brandenburger Tor, um uns hinter ebendiesem der „Spitze des Eisbergs“ (wie der Sprengel von einem Redner genannt wurde) der Internet-Zensursperren-Gegner anzuschließen. Wenigstens ein Zeichen setzen.
Das Ganze war meiner Meinung nach eine echt gute Aktion – wenn auch die Einflussnahme auf die Abgeordneten dadurch nur gering bleiben wird. Andererseits, und das schreibe ich jetzt hier mit viel persönlichem Utopismus: Ich verfolge ja seit Jahren die Strategie des weichen Wassers, was den Stein bricht* – warum jetzt auf einmal pessimistisch werden? 😉
Was mich persönlich gefreut hat, ist, dass meine Spontaneingebung, mit einem Trauerblumenstrauß (also zweien – meinereinem und dem von save-privacy ;- ) auf der manif zu erscheinen, so gut aufgenommen wurde. Es kam sogar noch zu einer gemeinschaftlichen Kranz-bzw. Straußniederlegung vor dem Reichstag. Danke denen, die sich uns spontan angeschlossen und diese kleine Randaktion mitgetragen haben. Fotos lädt M gleich hier hoch übrigens.
*Es reißt die schwersten Mauern ein, und sind wir schwach, und sind wir klein, wir wollen wie das Wasser sein, das weiche Wasser bricht den Stein.