Was bewegen? Kann man schon mit sieben.

Neulich steckte in unserem Briefkasten ein Katalog von einem Kinderprodukte-Versandhandel. Jako-o. Wir blätterten den beim gemeinsamen Familienfrühstück durch – ja, das kann man an sich schon fragwürdig finden, Konsuminteressesteigerung und so.. – und ich bemerkte genervt, dass mal wieder bestimmte Spielsachen fast immer mit wie Jungs aussehenden Kindern, andere mit Mädchen abgebildet waren. Das glaubten mir die Kinder nicht und wollten es selbst überprüfen, blätterten dann den Katalog Seite für Seite durch – und fanden das ziemlich erstaunlich. Wir sprachen dann darüber, und irgendwann meinte der Große: „Das sollten die ändern. Aber das muss man denen erst mal sagen, sonst können die das ja nicht wissen. Deshalb schreib ich denen jetzt einen Beschwerdebrief. So!“

Setzte sich hin – und schrieb. Und schrieb. Und schrieb. Und dann war er fertig. Hier das Ergebnis. (Dem fügte er dann übrigens „zum Beweis“ noch Farbkopien einiger Katalogseiten bei.)

2 Gedanken zu „Was bewegen? Kann man schon mit sieben.“

  1. Das ist ja furchtbar, wie schon ein armer Siebenjähriger instrumentalisiert wird. Noch dazu für diesen gender-Unfug. Man sollte doch dringend einen Eltern-Führerschein einführen. Und so viele Kommentatoren finden das auch noch gut. Kein Wunder, dass es mit unserer Kultur bergab geht…

  2. Moritz, wir finden es Klasse das du den Mut hast endlich mal den Leuten die Meinung zu sagen!
    Wir sehen das genauso wie du, auch Jungs sollten bei den Puppen und den anderen Sachen zu sein. Genau so die Mädes bei Autos oder bei einer Wekstatt.
    Unsere Tochter (4Jahre) spielt nämlich auch lieber mit ihrer Werkstatt als mit Puppen.
    Wir finden toll das du diesen Beschwerde Brief geschrieben hast.
    Danke von Fam. Funken

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