Sprachtheoretische Frühstücksgespräche

Heute am sonntäglichen Frühstückstisch: Ich schmiere mir Sambal Oelek aufs Brötchen. Sohn: „Das ist doch voll überscharf!“ „Nö, ich nehm ja nicht so viel. Das schmeckt mir so.“
Tochter, sinnierend: „Mama, der Papa ist ja ein Scharfer, weil er gerne scharfe Sachen isst. Dann bist du also eine Scharferin!“

Die Erläuterung, meinerseits dass das dann „eine Scharfe“ heißen müsste, wird vehement bestritten; Scharferin müsse es heißen, nicht „Schafe“, denn das käme ja von „Schaf“. Und ein Schaf, also das sei die Mama ja nun wirklich nicht. WIRK-LICH-NICHT. Denn ein Schaf, das hört man doch, sei doch immer ein Mann!

(-wie lustig mein männliches Gegenüber mit den roten Punkten des von mir im Lachanfall halb erstickend herausgeprusteten Sambal-Oelek-Brötchens im Gesicht aussah, darf sich die geneigte Leserschaft gerne selbst bildlich vorstellen…)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *