Sechstes Türchen: Seifenscharmützel

Seid ehrlich, wann habt ihr das letzte Mal geschnitzt? Bei manchen von euch wird es wohl mal Zeit. Es geht wirklich ganz einfach, erst recht, wenn ihr nicht mit einem Stück hartem Buchenholz und ’nem antiken Jagdmesser aus dem Nachlass eurer saucoolen Ururoma anfangt, sondern schlicht und einfach: mit Seife.

Ihr braucht: mindestens ein Stück Seife (ganz normale Pflanzenölseife ist wunderbar, ob mit oder ohne Duft, ist Geschmackssache) und ein Küchenmesser. Das muss nicht mal wirklich scharf sein, vermutlich ließe sich so ein Stück Seife auch mit ’nem Schlüssel, Metallineal o.ä. beschnitzen. Aber ein Küchenmesser ist perfekt.
Los geht’s:

Seifenstück auspacken, Form überlegen, losschnitzen, Küchenmesser reicht für Seife völlig aus. Aus einem eckigen Seifenstück lässt sich z.B. gut ein schönes Blatt machen. Oder ein Michel-Aus-Lönneberga-Ähnlichkeits-Holzmännchen. Oder ein Smartphone,.. – die Seife kennt keine Grenzen 😉 Auch einfach nur Muster können schön aussehen, und selbst Kleinkinder-Plastikmessergekratze ergibt Unikate. Das Rsultat lässt sich auf ’nem Tannenzweig liegend mit ’nem Bastbändchen drum super in Szene setzen, auch als fast ganz selbst gemachtes Geschenk. Oder als zusätzliches Babylamm in der Weihnachtskrippe. Oder oder oder.

Disclaimer: Theoretisch könnt ihr das sicherlich im Recycling-Sinne auch mit angefangenen Seifenstückchen machen, aber ich würde vielleicht doch dazu raten, dass ihr neue Seife kauft. Oder ist das jetzt zu pingelig?

Na ja, aber die beim Schnitzen abfallenden Seifenspäne sammelt ihr bitte schon mal, die brauchen wir nämlich bald noch für ein anderes Türchen :-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *