Sankt Martin – höchstpersönlich!

Soeben auf dem Weg vom Büro zum Martinsumzug des Kindergartens galoppiert rast er an mir vorbei. In einem Affenzahn, mit wehendem Mantel, auf einem feuerroten Drahtesel:

Cem Özdemir.

Ich glaube, bei dem Bettler, der seit etwa zwei Wochen unter der S-Bahn-Brücke wohnt, die über die Luisenstraße führt, habe ich ihn anhalten sehen. Was weiter geschah, konnte ich nicht erkennen – aber meine Illusion für heute war perfekt.

So, und nun gehe ich beschwingt Laternchen schwenken!

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