Rutschbahn

Aus der aktuellen Ausgabe des Spiegel, S. 18:

In den nordischen Winterspielen ist Experimentierfreude gefragt: Die Bürger, rät manche Verwaltung,könnten Gehwege ja auch mit Katzenstreu oder Holzspänen aus der Zoohandlung streuen.

Na, das nenne ich doch mal einen kreativen Vorschlag zur Wetterbegegnung! Ich würde diesen sogar noch erweitern auf „Leute, nehmt Klumpstreu!“

Wenn diese dann nämlich die gesamtstädtische Kanalisation blockiert, hätten wir schnellen Bedarf für große Mengen an Kanalarbeitern,was arbeitsmarktseitig doch bestimmt zu Freude führen dürfte.

Eine andere Überlegung in diesem Zusammenhang: Ist eigentlich benutztes oder unbenutztes Katzenstreu gemeint? -Es soll ja mancherorts aufgrund vereister Zufahrten und Wege blockierender Schneeberge zu Problemen mit der Müllbeseitigung gekommen sein; die Ausstreu benutzter Katzenstreu würde in diesem Zusammenhang mülltonnenentlastend wirken (und in Anbetracht der kühlen Temperaturen sowie der allseits verschnupften Nasen dürfte das Problem der Geruchsbelästigung sich doch in Grenzen halten… Abgesehen davon sind doch zumindest die Berliner durch die allseits die Straßen gießenden vierbeinigen Hundefreunde da schon so einiges gewöhnt.)

Ein dritter Vorschlag in Angelegenheiten „kreatives Streuen“ ist mir gestern Abend zu Ohren gekommen: Nicht Katzenstreu, sondern gleich Katzen streuen. Ist dann auch schön weich und warm an den Füßen, hilft sogar gegen Rheuma. Wäre doch praktisch, oder? 😉

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