Geschenkideen für Kinder – selbst gemacht oder zum Dinge selbstmachen

Da es gerade über Twitter lief und die Frage ja immer mal wieder aufkommt, hier mal eine Sammlung von kleinen Geschenkideen für Kinder verschiedener Altersgruppen. Fokus: Möglichst inklusiv (also für alle Kinder geeignet), möglichst kreativ (also für verschiedene Zwecke nutzbar) und möglichst entweder zum „Was-Selber-Machen“ geeignet oder/und auch noch selbst gemacht (viele der Ideen gibt es natürlich in den einschlägigen Läden auch in einer käuflichen Version, aber zumindest die Kinder im Hause @manubloggt bastelten und basteln für ihre Freunde gerne selbst. Vieles davon haben wir also in den letzten Jahren selbst getestet – durch Verschenken oder auch durch Beschenktwerden. „Geschenkideen für Kinder – selbst gemacht oder zum Dinge selbstmachen“ weiterlesen

Mode, WTF.

Internetfundstück. Ihr seht mich kopfschüttelnd mit aufgesperrten Augen. Wie betriebsblind kann man eigentlich sein?

Update: Jetzt schreibt z.B. auch die ZEIT ONLINE was dazu.

Terminkollision

Warum liegen die guten Ereignisse immer zeitgleich?! Zum Beispiel kommenden Sonnabend-Abend. Einerseits Kinderfilmfestspektakelmondlichtparty im Filmtheater Friedrichshain, ein schon seit langem gesetzter, in den Kalender eingetragener Termin mit Freunden, Kindern, Kegeln. Andererseits das Konzert von Revolte Springen in der villa KURIOSUM. Manchmal fänd‘ ich die Sache mit dem Klonen doch irgendwie… Menno! Na ja, aber vielleicht interessiert die eine oder andere Veranstaltung hier ja noch wen – dann habt auch ihr jetzt die Qual der Wahl.

Ach ja, Revolte Springen könnte MORGEN am 19.08. noch Zeltaufbauhilfe in Berlin brauchen, dafür gibts dann auch supermegakrassprivilegierte Gästelistenplätze am Wochenende – wer will noch mal, wer hat noch nicht? 😉

Baumarkthooping

Wie nehme ich den Hula-Hoop-Reifen mit auf eine Reise? Ich brauche einen, der sich auseinandernehmen lässt. Koffertauglich. Sowas gibts natürlich grundsätzlich schon – sowohl von großen wie auch von kleinen Anbietenden – aber das müsste Manu doch auch selber bauen können?! Im Prinzip braucht man doch nur ein biegsames Rohr, passende Rohrverbinder – und, falls es etwas hübscher sein soll, nette Klebebänder…

Hier, die Leute von dieser Bauanleitung rechnen pro Reifen (ok, die haben je nur einen Rohrverbinder verbaut, ich bräuchte koffertauglich mindestens vier, besser sechs, und sie sollten stabil sitzen, aber doch auch noch wieder auslösbar sein) mit fünf Euro (steht in den Kommentaren). WIE MACHEN DIE DAS NUR? Ich frag‘ mich, wo die einkaufen… Ich komme aus ’nem Baumarkt sogar, wenn ich mich genau an die Dinge halte, die ich wirklich kaufen wollte, eigentlich immer mit ’nem exorbitant hohen Kassenbon ‚raus. Trotzdem, so als Projekt ist das ja wohl mal… ziemlich großartig. Noch ’ne Anleitung gibts hier. Und natürlich gibts da auch etliche DIY-Videos zu auf Youtube, z.B. dieses hier, da besteht auch die Meinung „less than 6 Dollars!“, aber man hat dann halt Material für 10 Hoops oder so… – und wo es die Tapes so günstig gibt (davon braucht man ja auch ’ne Menge!), ist mir auch (noch?) ein mittelkleines Rätsel.

Hmm. So als Projekt ziemlich mich anpieksend. Aber im manuesken Sparsinne sollte ich vielleicht doch lieber den ganz offiziell-kommerziell-nichtselbstgemachten Reise-Hoop aus den Kleinanzeigen nehmen, für 17,90€ mit Porto – günstiger wirds im Baumarkt mit ziemlicher Manugarantie nämlich eher nicht…

„If he could not make it, who could?“

Betroffen-berührt bin auch ich, gestern und heute, davon, dass Robin Williams nicht mehr ist. Warum bewegt eine das so, unbekannterweise? Die Kaltmamsell hat es sehr schön in eigene Worte gefasst und mit das Verständnis für die eigene Anteilnahme erhöhenden Zitaten unterlegt. Das von ihr gewählte Zitat erlaube ich mir, auch hier noch einmal aufzugreifen, denn es scheint mir so treffend:

We came back to the same line: if Robin Williams could not make it, who could?
(…)
Depression is a bastard, and it is a thief. It is random and it does not discriminate. It takes the brilliant and the beautiful, the kind and the good, the funny and the clever. It does not give a shit how much you are adored or how much joy you give or how many prizes you win. It is no respecter of money or class or fame.

Ein anderer Satz, gestern in der Tagesschau, hat mich ebenfalls sehr bewegt, streifte er doch ganz zart das eigene Innere mit. Sinngemäß war es ein „Er schien uns laut und lustig, aber war wohl leise und melancholisch.“

Ich wünsche Robin Williams, dass er, egal, wie es am Ende mit ihm ausging, in seinem Leben ihm wertvolle Menschen um sich herum hatte, die auch seine leise, seine traurige, vielleicht seine graue Seite kannten. Und schätzten. Und vielleicht sogar – als untrennbarer Teil von ihm – ihn auch dafür liebten. Ohne die hätte es vermutlich die laute, lustige Seite auch nicht gegeben. Und ich wünsche vor allem euch da draußen, die ihr vielleicht auch laut und leise und kunterbunt und grau gleichermaßen seid, dass ihr euch von der Hoffnungslosigkeit des einen nicht abbringen lasst von eurem Lebensmut, trotz allem und gerade darum. Robin Williams could not make it. What if you could?

FSK Mama

Kind 2 ist bei der Oma, über Nächte. Das freut auch Kind 1, denn in der Regel bedeutet das: Soloprogramm für Große. Heißt genauer: Die FSK-Grenze im heimischen Privatkino wird deutlich angehoben, relativ ganz nach Gefühl und Wunsch (relativ heißt: im Rahmen des für mich Erträglichen, und das ist wiederum eine harte Einschränkung, denn das gesamte Horror-Genre zum Beispiel fliegt wieder raus, das gibts nur, wenn auch ich abends Ausgang habe..).

Nun wünschte sich das Kind gestern Abend den stattgegebenen Harry Potter 4, und beim heutigen Frühstück überlegten wir intrafamiliär, wie es denn nun am bevorstehenden Abend weitergehen könnte. Ich schlug – relativ unmotiviert, das möchte ich hier vor der Pointe betonen, mir liegt überhaupt nichts an dem Film..! – Titanic vor. Da wurde ich aber denn auch gleich vom lieben Kind abgeschmettert mit: „Neeee, da hab ich bei Oma und Opa ne DREIstündige Reportage zu gesehen, das reicht mir völlig..“, gefolgt von etwa drölfzig weiteren Gegenargumenten.

Okay, kein Problem, weitere Vorschläge gesucht. Zwischen Brötchen und Kaffee schwarz bringt der Liebste ein „Wie wär’s mit ‚The Day After Tomorrow?‘ “ hervor.

Augenaufreißen meinerseits. Und dann wildes Aufgeplustere, ich gebs durchaus zu:
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Und jetzt: zwei Wochen Sternschnuppenregen

Gerade jemand Liebstes im Arm? Nicht nur dann lohnt in den nächsten Tagen ein nächtlicher Blick nach oben, um gemeinsam Sterne vom Himmel zu holen: In den kommenden zwei Wochen gibt es, insbesondere in Nähe des Himmels-W, besonders viele Sternschnuppen und am 10. August noch dazu einen „Supermond“ – einen besonders großen, hellen Vollmond – zu sehen. Ihr wollt es genauer wissen? Hier gibts mehr Infos. Mit Sternbild-Erklärungen zum Auswendiglernen und Beeindrucken 😉

Chicken

K2 heute früh im Supermarkt, bei der Auswahl einer Dose Katzenfutter:
„Was heißt eigentlich genau ‚Senior‘?“
Ich, sprachfaul-unpräzise: „Alt.“
K2, logisch schlussfolgernd: „Ah, dann ist das Futter hier also mit altem Huhn und das mit jungem?“

Füße vom Tisch

Nach-Hause-Kommen aus dem Zeltlager: Mit mückenbestochenen, barfußlaufsandigen Dreckübertünch-Nagellack-Sommerfüßen zu Hause als allererstes auf den Frühstückstisch geklettert, um ein Luftbild vom schier unglaublichen Frühstück – statt der aus den letzten Wochen gewöhnten Kombination Margarine-Brotkiste-Müsli heute Croissants, Konfitüre, Kaffee, Kirschen,.. an Blumenstrauß – zu machen. Und der Liebste hatte sich auch noch frei genommen für diesen Tag. Oh, Baby!.. – wenn das keine perfekte Rückkehr ist.

Frisch gebadet und geduscht gilt es nun, Klamottenberge zu entstrohen und zu waschen, die sonnenverbrannte Pellkartoffel-Manu-Nase zu cremen, 16 GB selbst geknipste Fotos und 8 GB Fotos von anderen zu sichten, daraus demnächst das höchstoffiziöse Zeltlager-Fotobuch zu basteln, und schnell – genau genommen bereits morgen – vor allem auch wieder fit und erholt am Bürorechner zu sitzen. „Füße vom Tisch“ weiterlesen