Letztes Mal – 1000 Tode#149

Anlässlich der Leipziger Buchmesse (fast vergessen) zu verbloggen: #1000Tode, ein unglaublich interessantes, berührendes, aufwühlendes,… Buchprojekt des kleinen feinen Frohmann Verlags:

Die Idee war und ist, in Form von tausend kurzen Texten tausend höchst subjektive Ansichten auf den Tod zu versammeln, damit diese zusammenwirkend einen transpersonalen Metatext über den Tod schreiben, aus dem wiederum ein plausibles Bild dessen entsteht, wie der Tod in der heutigen Gesellschaft wahrgenommen wird, welche Realität er hat, wie und was er ist.

Solltet ihr euch wirklich mal ‚reinlesen. Wenn ihr mögt, fangt doch mit meinem Beitrag dazu an, in den #1000Toden erschienen mit dem Nicht-Titel Nr. 149, von mir verfasst als: Letztes Mal. Hier im Blog frei zu lesen. „Letztes Mal – 1000 Tode#149“ weiterlesen

Abschminkverwandlung: Tree Change Dolls

In Tasmanien hat eine Frau olle Modell-Puppen abgeschminkt, die Gesichter neu bemalt und ihnen damit ein ganz neues Leben gegeben. Hier ihr Tumblr. Bezaubernd!

Da bekommt man richtig Lust, es nachzumachen, oder?! Also ich werde im Frühling auf Flohmärkten garantiert die eine oder andere Puppe einsammeln und das mal versuchen. Voll schön! (Ich berichte dann.)

Fasching survive.

Der Hammer, was ich gerade auf Twitter entdeckte: Der neue Trend in Sachen Kinderfaschings-Kostüme ist: Kriegsüberlebende!

Evakuiertes Mädchen / evakuierter Junge. Das Internet ist offensichtlich voll davon (Beispiele: 1, 2 – Schlagwort Flüchtling! – , 3,..) und führt in diesem Jahr darüber hinaus auch die wohl nie aus der Mode kommende Kindersoldatenkleidung, Gasmaskenzubehör und alles andere, wovon sich so herrlich grellbunt träumen lässt.

Auf einer anderen Seite (Link im Bild) heißt es zur altbewährten Kinderfaschings-Soldatenkleidung beispielhaft-beschreibend:

, gekoppelt mit der Empfehlung:

Zu all dem fällt einem doch wirklich nichts mehr ein. Oder doch:

NSDAP_Party_zynisch

Wahrscheinlich gibts das irgendwo auch noch mit Stern. Ach nee, das war ja letztes Jahr..

Update: Eben bei Sueddeutsche.de gesehen – für die Großen gibts da auch was. Bzw. für deren Wände. Stoffdesigner, mein Tipp: Auch, wenn es modemäßig so einfach ist, nicht alles, was mal war, sollte regelmäßig wieder aufgegriffen werden..!

Türchen, Türchen!: Der Joker-Beitrag

Huch, die Zeit vergeht so schnell… Nja, so ganz richtig komme ich nicht hinterher, und für eine vernünftige Adventsvorbereitung fehlt mir gerade irgendwie die freie Weihnachtszeit… Aber es gibt ja sooo viele nette Adventskalender im Netz, daher: Wann immer ich es nicht schaffe, selbst ein Türchen zu posten, könnt ihr ja zum Beispiel hier bei Digitalcourage gucken. Oder hier beim lebendigen Pankower Adventskalender (echt nett für Leute in Pankow – da gibts viel zu entdecken!) oder hier, auf der Bundestag-Kinderseite Kuppelkucker.

Aber kommt ruhig auch hier wieder vorbei, denn ein paar Türchen öffnen sich bestimmt auch noch hier bei mir.

5. Türchen: Klexikon

Heute ist Tag des Ehrenamts – was läge da näher, als sich fürs nächste Jahr ein schönes Ehrenamts-Engagement-Ziel zu setzen? Ihr könntet zum Beispiel helfen, ein digitales Kinder-Lexikon-Wiki mit aufzubauen. Ob durch das Anlegen eines eigenen Accounts oder durch die Weitergabe der Info an euch bekannte Lehrer*innen und-oder Schulen. Das Projekt Klexikon sucht noch Unterstützung – ausdrücklich gerne auch von Schulgruppen, die sich bereit erklären, Beiträge zu einzelnen Themen zu bearbeiten.

„Das Klexikon, das Freie Kinderlexikon, will eine „Wikipedia für Kinder“ aufbauen. So wie die Wikipedia ist auch das Klexikon:

ein Wiki, an dem sich viele gleichzeitig beteiligen können
ein Lexikon mit Inhalten unter freier Lizenz, die jeder unter Bedingungen weiterverwenden darf
eine Enzyklopädie, also ein umfangreiches Nachschlagewerk

Wichtige Unterschiede zur Wikipedia sind, dass wir uns sehr genau an die Zielgruppe von Kindern zwischen etwa sechs und zwölf Jahren richten, dazu soll der Inhalt kindgerecht sein. Außerdem legen wir besonderen Wert auf eine angenehme Arbeitsatmosphäre.
Das Klexikon lebt vom Mitmachen Ehrenamtlicher, ob jung oder alt. Zum Mitmachen gehört das Schreiben von Artikeln, aber noch vieles mehr: das Verbessern von Artikeln, das Kategorisieren, das Einbinden von Bildern, das Begrüßen von neuen Mitmachern und und und.“

Diese Art des kollektiven Wissenserwerbs UND Wissen-Teilens sollte wirklich Schule machen!

1, 2, 3, 4 Türchen

Huch? Letzter Eintrag im September? So eine lange Pause habe ich selten gehabt. ENT-SCHUL-DIGT! Liegt daran, dass ich aktuell zwei wirklich große Textaufträge parallel hab + den normalen Büro-Alltags-Foo noch dazu (nein, das ist keine Beschwerde, sondern eine schlichte Prioritätenbeschreibung..). Da sind dann die xtausend Worte pro Tag einfach immer schon verbraucht… Dennoch ist mir bekanntlich auch dieses mein kleines digitales Zuhausefenster zur Welt wichtig. Und darum gibts, Stress hin oder her, auch dieses Jahr einen kleinen Adventskalender für euch. Und da heute schon der vierte ist, kommen hier gleich VIER Türchen auf einmal! Gute-Ideen-Türchen für die Weihnachtszeit unter dem Motto: Gutes vermehrt sich, wenn man (es) teilt. „1, 2, 3, 4 Türchen“ weiterlesen

Degrowth14: Links und Quellen

In der vergangenen Woche habe ich im Rahmen der Degrowth-Konferenz in Leipzig einen Diskussionsvortrag zum Thema „Kindermarketing und die Spaltung in Mädchen und Jungs: Ein wirtschaftliches Erfolgsmodell“ gehalten. Das hat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern auch mir selbst durch die sich anschließende Diskussion interessante Gedankenanstöße geliefert.

Ich hatte nun den Teilnehmenden zugesichert, noch eine Literaturliste bzw. Verweise zu verbloggen; diesem Versprechen komme ich hiermit nach. „Degrowth14: Links und Quellen“ weiterlesen

Anfrage beim Kriminalbiologen (mit Update)

Habe eben den Benecke und seine Agentur angemailt:

Hallo cbook-agency,
sehr geehrter Herr „bekanntester und erfolgreichster Kriminalbiologe der Welt“ Dr. Mark Benecke,

nachdem er auf radio1 den Beiträgen des Experten immer sehr gerne und hochamüsiert lauscht, wollten wir unserem Sohn zu Ihrer Veranstaltung „Mord im Museum“ schenken (eine für ein Eltern seiner Wahl, eine für sich selbst).

Das Mutterherz ist nun aber ob der Online-Beschreibung etwas verunsichert: „Aufnahmen stark entstellter Leichen“, „detaillierte Nahaufnahmen“, aufgedunsene Männerleiche“, „welche Madenart kriecht gerade aus ihrem Mundwinkel?“,…

Die 34jährige Kindsmutter ist bei der Beschreibung definitiv ‚raus, der Kindsvater würde interessiert-freudig mitgehen, der Halbstarke ist durchaus recht hartgesotten; aber wir vertrauen bzgl. einer theoretischen Altersfreigabe doch gerne – ohne Gewähr – dem vortragenden Experten. Wenn selbst dieser dem Halbwüchsigen vom Besuch abrät, würden wir die Karten eher doch nicht kaufen…

Also – wie hart wirds wirklich? Dürfen wir um eine unverbindliche Empfehlung bitten? Oder anders formuliert:
Hätte Herr Dr. Mark Benecke sich sein eigenes Programm als 11jähriger zugetraut?

Beste Grüße

„Anfrage beim Kriminalbiologen (mit Update)“ weiterlesen