Minecraftdenke meets real Berlin City Life

Neulich hat sich Tochter auf dem Weg zur Musikschule verfahren. Ist ne Station zu früh ausgestiegen in der großen breiten Straße mit dem U-Bahn-Viadukt. Da sieht es zugegebenermaßen, zumindest in dem Wollen, dass man doch richtig ist, richtig sein muss, schon so ähnlich aus wie eine Station weiter – aber eben nur _ähnlich_. Nicht gleich. Und vor allem nicht richtig. Sie suchte trotzdem und gerade deshalb bei den aus ihrer Sicht infrage kommenden Häusern nach dem richtigen Eingang, fand ihn natürlich trotz aller guten Bemühungen nicht – aber fand schließlich mit Hilfe eines netten Prenzlbergvaters nebst Kind, die beim Heimweg halfen, zumindest unbeschadet wieder nach Hause. Die Pointe folgt aber noch: Auf meine Frage, ob sie denn nicht gemerkt habe, dass das die falsche Station sein muss, meinte sie mit großen Augen:

„Na ja, ich hab eben gedacht, die haben die Kreuzung UMGEBAUT!“

(- Nichts ist für die Ewigkeit. Angesichts der uns umgebenden Berliner Wanderbaustellen und der Geschwindigkeit, mit der man auch sie schon zumindest in Minecraft ganze neue Welten schaffen kann, ist diese Vermutung in ihrer Welt vermutlich sogar recht… realistisch.)

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