Lieblingsbücher

Es ist ja nicht so, dass wir unseren Kindern keine richtigen Bücher vorlesen würden. Aber zumindest der Große hat doch einen eindeutigen Favoriten, Jahr für Jahr: den Lego-Katalog. Wie lange sich ein Kind mit ebendiesem auseinandersetzen kann, ist schon erstaunlich (Wobei: Ich kenne das, mein Lego heißt aber IKEA…).
Fragen aus der heutigen stundenlangen Lektüre, in der sich das Kind offensichtlich neben Action und Legomännchen-Kämpfen mehr als bisher mit der eigenen Finanzlage auseinandersetzte (er bekommt seit einigen Wochen Taschengeld):

„Hier, cool. Die Todesbahn. Und da steigen die ein, und dann fahren die so und so, da ist die Falle.(…) – Mama, aber ist schon bisschen komisch, dass die das erst für 100€ verkaufen wollen. Das will doch keiner ausgeben! 100€ ist soo viel!“
„Hmm.“
„100 ist mehr als 20 und 20.“
„Wie teuer ist das eigentlich?“ (30 €) „Oah, auch ganz schön teuer.“
„Mama, kuck mal, einer von den Bionicles ist tot. Man sieht gar nicht mehr, wo der Kopf ist“
„Wieviel ist denn 3 mal 20?“
„Und 20 mal 20?“
„Und Mama, kuck mal, wieviel kostet das?“ „Was kostet denn weniger?“ „Das schaff ich noch bis Weihnachten zu sparen!“

Und dann hat er gemalt. Gemalt, gemalt, PowerMiners, Indiana Jones, Bionicles.

Powerminers-Bilderklärung:

„Die Monster (kann man auch Kristallfresser zu sagen) fühlen sich von den Forschern angegriffen, weil die die Kristalle aus der Erde ausgraben wollen. Die Kristallfresser versuchen, ihre Kristalle zurückzukriegen, wobei die Forscher, die wissen wollen, woher das plötzliche Erdbeben kommt, die Monster sehen und unter der Erde mit den Monstern kämpfen. Und ein paar Kristallfresser sind auch schon im Gefängnis. So, das war’s.“

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