Liebchen hegen

Ach Liebster, ja du mein Liebster fein
Wann werden wir wieder zusammen sein
am Frei-hei-tag…Am letzten Freitag, dem siebzehnten genau, hatten wir uns sozusagen fest verabredet, ganz offiziell. Da hatten wir nämlich Hochzeitstag – den fünften übrigens schon. Wow… Außer einem ganz privaten Zu-Hause-Date mit DVD, leckerem Essen und was dann eben zum gelungenen Abend noch so dazugehört, war ja nicht wirklich viel geplant. Aber immerhin!
Zum Frühstück gab es einen riesigen Sonnenblumenstrauß, tagsüber beschäftigte sich das Feinsliebchen in der Uni fleißig hausarbeitenschreibend mit sicherheitspolitischen Fragestellungen, damit dies nicht doch in den Abend hineinrutschen würde, und ich entführte die Kinder zu einem müdemachenden Ikea-Spaziergang, damit unser Date auch keinesfalls platzte.
Ergebnis: Um halb sechs Uhr nachmittags hing an mir in der Babytrage ein laufunfähiges, megaplattes, schließlich tiefschlafendes, im Auto vor Erschöpfung nicht mehr aufwachendes Kleinkind, welches dann aufgrund dieser netten frühabendlichen Erholungspause natürlich bis abends um halb zwölf mit seinen geliebten Eltern den Hochzeitstag feierte.
– Sie hätte auch noch länger durchgehalten, aber dann haben wir ermattet aufgegeben und sind, die während des in trauter Familienrunde verbrachten Spieleabends gemeinschaftlich errichteten Lego-Landschaften akrobatisch sicher überkletternd, mit schlackernden Ohren schlafen gegangen (Mademoiselle nach einigem Murren dann notgedrungenermaßen auch)…

1 Gedanke zu „Liebchen hegen“

  1. Als kleine Ergänzung zu meinem Post‘ legte mir mein Feinsliebchen gerade folgende wunderschöne Erinnerung in meine Mediendatenbank, die ich meinem werten Blogpublikum nicht vorenthalten mag!

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