Mit dem Internet ist es so eine Sache. Es ist, je nachdem, wie und wohin man surft, ungemein praktisch, äußerst hilfreich, sehr informativ, total amüsant, tatsächlich bildend, den Horizont und das eigene Weltbild erweiternd,... oder – manchmal wohl auch zugleich – auch zeitfressend, demagogisch, unglaubwürdig, verwirrend, ausufernd, vereinnahmend,...
Einen gewissen Suchtfaktor kann man dem Medium nicht absprechen. Einen ungemeinen Zuwachs der Möglichkeiten -des Einzelnen ebenso wie der Gesellschaft- ebensowenig.
Mich selbst hat „das Netz“ schon lange in seinen Bann gezogen. Ich wäre vielleicht nie als AuPair nach Frankreich gegangen -die Zeit dort war mittels Internet organisiert-, hätte möglicherweise etwas ganz anderes studiert, andere Jobs gemacht. Ohne die Internet-Recherchemöglichkeiten hätte ich mein Studium an manchen Punkten sicher ganz anders gestalten müssen, hätte meine Diplomarbeit standorttechnisch weniger flexibel erarbeiten können.
Ich würde nicht wohnen, wo ich wohne, ich würde meinen Alltag anders organisieren, würde anders kommunizieren,...
Nun GIBT es aber einmal das Internet, und mich darin, ein kleiner Fisch im großen Ozean. Meist schwimme ich so vor mich hin, lese hier ein bisschen, unterhalte mich dort ein wenig. Surfe in verschiedenen Foren und hinterlasse meine Spuren. Und schreibe nun dieses kleine Blog mit mehr oder weniger trivialen, mal lustigen, mal nachdenklichen, hoffentlich aber immer lesenswerten Anekdoten und Geschichten.
Wenn's euch gefällt, kommt doch wieder – und fühlt euch auch herzlich eingeladen, Fußabdrücke in meinen Kommentarfeldern zu hinterlassen. Ich würde mich freuen!
Manu