„If he could not make it, who could?“

Betroffen-berührt bin auch ich, gestern und heute, davon, dass Robin Williams nicht mehr ist. Warum bewegt eine das so, unbekannterweise? Die Kaltmamsell hat es sehr schön in eigene Worte gefasst und mit das Verständnis für die eigene Anteilnahme erhöhenden Zitaten unterlegt. Das von ihr gewählte Zitat erlaube ich mir, auch hier noch einmal aufzugreifen, denn es scheint mir so treffend:

We came back to the same line: if Robin Williams could not make it, who could?
(…)
Depression is a bastard, and it is a thief. It is random and it does not discriminate. It takes the brilliant and the beautiful, the kind and the good, the funny and the clever. It does not give a shit how much you are adored or how much joy you give or how many prizes you win. It is no respecter of money or class or fame.

Ein anderer Satz, gestern in der Tagesschau, hat mich ebenfalls sehr bewegt, streifte er doch ganz zart das eigene Innere mit. Sinngemäß war es ein „Er schien uns laut und lustig, aber war wohl leise und melancholisch.“

Ich wünsche Robin Williams, dass er, egal, wie es am Ende mit ihm ausging, in seinem Leben ihm wertvolle Menschen um sich herum hatte, die auch seine leise, seine traurige, vielleicht seine graue Seite kannten. Und schätzten. Und vielleicht sogar – als untrennbarer Teil von ihm – ihn auch dafür liebten. Ohne die hätte es vermutlich die laute, lustige Seite auch nicht gegeben. Und ich wünsche vor allem euch da draußen, die ihr vielleicht auch laut und leise und kunterbunt und grau gleichermaßen seid, dass ihr euch von der Hoffnungslosigkeit des einen nicht abbringen lasst von eurem Lebensmut, trotz allem und gerade darum. Robin Williams could not make it. What if you could?

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