Die große Frage

"Der Wissenschaftliche Beirat des Bundesministeriums für Familie hat in seinem Gutachten über Gerechtigkeit (2002) betont, dass das Engagement von Eltern für Kinder bei aller persönlichen Freude, die Kinder ihren Eltern bedeuten, für die Gesellschaft eine Vielzahl positiver externer Effekte (…) mit sich bringt. Diese positiven externen Effekte stellen die wichtigsten Elemente der Zukunftssicherung einer Gesellschaft dar.
Die Zukunftssicherung unserer Gesellschaft wird aber unter einer ökonomischen Perspektive individuell für die jungen Erwachsenen negativ sanktioniert, was in Relation zu denjenigen, die sich nicht für Kinder entscheiden, extrem unfair ist.

Es stellt sich allerdings die Frage, ob die Gesellschaft ihre eigene Zukunft überhaupt gestalten will,

wenn sie im Rahmen gesellschaftlich und politisch organisierter Umverteilungsprozesse diese Option so organisiert, dass die Teilhabe an der ökonomischen Entwicklung bei den inzwischen inaktiven Gruppen besser ausgestaltet ist als bei den jungen Eltern, die sowohl in das Humanvermögen der Gesellschaft investieren und gleichzeitig durch ihre Berufstätigkeit selbst zum Bruttosozialprodukt beitragen." *

Nein, ich will mich nicht beklagen, weder über die Kinder, noch über den Job, noch übers Geld.
Und ja: Ich lese endlich Texte für die Diss, und es macht wirklich Spaß!


*Quelle: Bertram, Hans: Kinder – die Zukunft Deutschlands. In: Christine Henry-Huthmacher(Hrsg.): Politik für Familien. Wege in eine kinderfreundliche Gesellschaft. Freiburg: Herder 2006, S.123-183.
Abrufbar im Internet: http://familie.sowi.hu-berlin.de/hausarbeiten/dateien/426KINDER-ZUKUNFT.pdf
Stand: 30.05.2007. Zitat im pdf-Doc S.41.
Hervorhebungen und Zeilenumbrüche nicht im Original.

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