Das Geschenkeverpackungsgeschenk

Tochters Freund wünschte sich zum Geburtstag Badeenten für seine Sammlung. Das Bastelkind wollte diese besonders schön verpacken. Ich finde, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen – vielleicht wollt ihr an einem kalten Winternachmittag ja auch mal schrecklich kreativ sein?! Eine Minianleitung.

Ihr braucht:
– Ne alte Pappkiste
– Papier- (oder Stoff-)Reste
– Kleber
– Schere u.ggf. Cutter, Stifte, ggf. etwas Glitzer, …
– je nach Thema eurer Kiste z.B. Muscheln oder Watte und Polysterolkugeln (Schneebild) oder … eigentlich lässt sich mit ein bisschen Um-Die-Ecke-Denken alles verbasteln

Kiste so stellen, dass die Öffnung senkrecht vorne ist. Seiten ggf. etwas einschneiden, sodass mehr Licht in die Kiste fällt. Ggf. könnt ihr auch in den ehem. Kistenboden ein viereckiges Loch hineinschneiden und mit Transparentpapier wieder verkleben, so wird die Rückwand teils durchsichtig (so könntet ihr die Kiste sogar noch für ein Schattentheater benutzen). Haben wir für die Unterwasserwelt aber nicht gemacht.
Kistenwände und -boden mit den Papierresten bekleben. Für eine Unterwasserwelt eben z.B. blau. Dann einige Papierstreifen so beschneiden, dass sie schöne „Raumteiler“ ergeben: Für eine Unterwasserwelt z.B. Wellenlinien, für eine Winterwelt z.B. weiße Hügel, für einen Wald Baumkonturen,.. Wichtig: Die Unterkante lasst ihr gerade und ca. 1cm höher, als der Raumteiler nachher werden soll. Diesen Zentimeter faltet ihr weg und bestreicht ihn mit Kleber (Klebestift ist bei Papier/Pappe ideal). Nun klebt ihr die Raumteiler leicht versetzt auf den inneren Kartonboden. Entsprechend bastelt ihr z.B. kleine Figurenaufsteller – Form aus Pappe ausschneiden, bemalen, Unterkante umknicken, ebenfalls aufkleben. Hier ist es Papier-Seetang – Papierstreifen bis auf 2cm Unterkante einreißen, hin- und herbiegen, Unterkante umknicken udn ebenfalls aufkleben.
Vor und hinter den Raumteilern könnt ihr ganz nach Laune noch mehr Deko unterbringen: Für die Unterwasserwelt hat Tochter z.B. noch Fischaufkleber an die Wände gebappt (sonst hätten wir welche auf Pappe gemalt, ausgeschnitten und aufgeklebt) sowie einige Seesterne gebastelt. Diese werden mit Klebstoff oder, wenn ihr es etwas plastischer wollt, mit einem Knubbel „Patafix“ (Marke ist natürlich wurscht!) auch auf dem Kistenboden (oder auch auf den Seitenwänden) befestigt. Ebenso lassen sich damit gut Glas-Nuggets wie Perlen auf den Boden kleben. Wir haben zudem noch zwei Muschelhälften damit flexibel aneinandergeknetet. Wenns glitzern soll, an den betreffenden Stellen Klebstoff auftragen und dann mit Bastelglitzer handbeflittertn (hach, ich liebe dieses Wort!!).

Aus Nylonband und alten kaputten Armbändern (oder gekauften Perlen) könnt ihr je nach Thema noch Glitzerfäden von oben in euer „Pappquarium“ (oder eure Sonstwie-Welt) hängen lassen: Auf den Nylonfaden (Angelsehne) auffädeln, mit einer stabilen Nadel ein Loch in die Oberseite des Kartons pieksen, Faden durchziehen und oben durch eine eingeknotete Perle unverrutschbar machen. Man kann auch lustige Tierchen aus Pappe ausschneiden und auf diese Weise einhängen, hier: Seepferdchen und ein Krake (für dessen Kopf haben wir eine Holzkugel verwendet).

Hinter dem letzten Raumteiler lässt sich, in der Wasserwelt z.B. eingepackt in Alufolie und ein altes Obst-Plastiknetz, das Geschenk unterbringen (Hier: Badewasserfarben. In Rot, denn das beschenkte Kind nebst Eltern ist morbide genug veranlagt, um über ein fieses „Blutbad“ garstig zu lachen..).

In unserem Fall beklebten wir nun noch die Oberseite des Kartons mit einer an ein Seeufer erinnernden Landschaft (auch aus Papierresten und Transparentpapier); nun können die Verschenk-Badeenten oben am Teichufer sitzen und überlegen, ob sie sich ins Wasser trauen wollen oder lieber doch nicht, angesichts der aktuellen Temperaturen…

Viel Spaß beim Nachbasteln!

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