Das Geschenkeverpackungsgeschenk

Tochters Freund wünschte sich zum Geburtstag Badeenten für seine Sammlung. Das Bastelkind wollte diese besonders schön verpacken. Ich finde, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen – vielleicht wollt ihr an einem kalten Winternachmittag ja auch mal schrecklich kreativ sein?! Eine Minianleitung.

Ihr braucht:
– Ne alte Pappkiste
– Papier- (oder Stoff-)Reste
– Kleber
– Schere u.ggf. Cutter, Stifte, ggf. etwas Glitzer, …
– je nach Thema eurer Kiste z.B. Muscheln oder Watte und Polysterolkugeln (Schneebild) oder … eigentlich lässt sich mit ein bisschen Um-Die-Ecke-Denken alles verbasteln

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Karten über Karten

.., weils bei so schönen Ideen echt Spaß macht. Statt Mittagspausen digitalbastelte das Mutti (also ich) dem Kinde (also nicht ich, auch wenn ihrs mir nicht glauben werdet. Ist in diesem Fall aber schlicht die Wahrheit.) eine Einladungskarte. Wollta die Vorderseite sehen? Voilà. Ick finds schick, Kind ooch. Alle glücklich. Hach!

„Alta, gehst du Buchhandlung?“ „Deine Mudda!“

UPDATE: HIER könnt ihr euch eine (wie ich finde) ganz nett gegliederte, in einigen Sätzen noch leicht angepasste Version des Artikels als pdf downloaden, falls euch das zum Lesen angenehmer ist.

Vor einigen Wochen bin ich vom Orgateam der Konferenz E:PUBLISH für einen Vortrag angefragt worden – Themenbereich Kinder, Jugendliche, Digitalisierung und Leseverhalten. Spannende Herausforderung dabei war die gewünschte Ausrichtung: Ich sollte nicht nur über Kinder und digitale Medien sprechen, sondern vor allem auch „neue Perspektiven für Verlage“ aufzeigen.

Mit dem Titelvorschlag „Alta, gehst du Buchhandlung?“ „Deine Mudda!“ sagte ich zu – und habe seitdem nicht nur diverse Studien zum Medien- und Leseverhalten durchgewurschtelt, sondern in unterschiedlichen Zusammenhängen vor allem immer wieder in Gesprächen mit Kindern und Jugendlichen versucht, mir zu diesem spezifischen Feld umfangreiche persönliche Eindrücke zu verschaffen. Dadurch erfuhr ich zum Beispiel, dass die angeblich ach so digital kompetente Generation meines Kontaktfeldes es zwar nett findet, dass die öffentlichen Bibliotheken inzwischen auch digitale Medien online „verleihen“. Die praktische Durchführung der „Onleihe“, gerade, wenn mehrere Geräte genutzt werden, ist aber für so manche Kinder und Jugendliche ohne weitere Hilfe jedenfalls anfangs eine nicht zu unterschätzende Hürde [auch, wenn die Berliner Bibliotheken hier zumindest gute (an Erwachsene gerichtete) Hilfen zur Verfügung stellen]. „„Alta, gehst du Buchhandlung?“ „Deine Mudda!““ weiterlesen

Das Mädchen Wadjda: Geht ins Kino!

Dass es diesen Film gibt, grenzt fast an ein kleines Wunder, wie kinderfilmwelt.de erklärt:

„Wusstest du, dass bis zum April 2013 Frauen in Saudi-Arabien tatsächlich nicht Fahrrad fahren durften? Da ist es ganz schön mutig von der Regisseurin, trotzdem eine Geschichte über ein Mädchen und ihren Fahrradtraum zu verfilmen. Über den Alltag von Kindern wie Wadjda und Abdullah gibt es kaum Filme.(…)“

Der Film läuft ab dem 05.09.2013 in den deutschen Kinos. Das Haus @manubloggt geht den sicherlich in der kommenden Woche in Berlin ansehen – wer mit will, meldet sich zwecks Abstimmung schnell per Mail.

HÄNDE WEG von unseren Klubs! – ein Kinderkrimi

Am kommenden Montag, 19.August 2013 um 17 Uhr laden Kinder zweier Berliner Jugendeinrichtungen, die in den vergangenen Monaten an einem Filmprojekt mit dem Titel „Hände weg von unseren Klubs!“ gearbeitet haben, ins Kino ARSENAL zur Premiere ein.

In dem Film geht es um die Rettung von Kinderfreizeitorten vor der Verdrängung durch lukrative Hotels und vielversprechende Wohnprojekte. Den rücksichtslosen Immobiliengeschäften, bei denen öffentliche Einrichtungen meist den Kürzeren ziehen, setzen die Marzahner und Schöneberger Kinder gemeinsam etwas entgegen.

Hört sich spannend an? Finde ich auch. Sehr! Ich gehe hin, kommt doch mit!

Die ausführliche PM zur Filmpräsentation könnt ihr nachstehend nachlesen.

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Upcycling: Omablusen zu Kinderröcken!

Kinder, die in Bastelhaushalten aufwachsen, scheinen ziemlich bald auch selbst einen Blick dafür zu entwickeln, welche Dinge sich dafür eignen, zu etwas anderem umgewidmet zu werden. Sohn fand neulich irgendwo ein Knäuel alter Gummibänder und baute sich daraus mit einer Plastikschnalle einen ziemlich umwerfenden Gürtel.

Tochter entdeckte vor kurzem in einer Kleiderkiste eine alte Bluse aus einem schönen schwarzen Stoff mit Blümchen und Punkten. Brachte ihn mir, meinte: „Hab schon nachgeguckt. Der Stoff hat keine Löcher, und es gibt viel Fläche ohne Nähte. Daraus hätte ich gerne einen Rock!“

Erbeten, getan. Ein vielleicht zum Nachmachen animierender Blogpost‘.

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Charmeur

Der Sohn neulich so: „Mama, die neue Haarfarbe passt aber wirklich gut zu dir.“ Kunstpause. Nachsatz: „Macht dich irgendwie jünger.“ Grins. Neue Kunstpause. Finale: „Und das, obwohl du doch sowieso noch so jung bist!“

Ja, Sohn, Recht haste, deine Mudda ins ne verdammt junge Ische! (und hat die Haare schön :-))