rp14 Vortragsdokumentation

War das ein Aufwand!, aber ich hab es ja versprochen: Hier findet ihr endlich meine schriftlich ausgearbeitete Vortragsdokumentation zum rp14-Talk(pdf). Auf Youtube ist das Video noch nicht, ich reiche den Link nach, sobald ich was höre/sehe.

// Ergänzung 18.05.2014 Eben entdeckt (ist nicht in den Folien verlinkt, daher hier als Nachtrag:

CODERDOJO Lightbot
„We are delighted to announce the free to play CoderDojo Web Edition of the popular coding educational game Lightbot. In a collaborative effort between CoderDojo and Lightbot to get more young people coding, we’ve developed the Lightbot – The CoderDojo version for young people as a precursor to their first string of code. About Lightbot: Lightbot is a puzzle game made to get kids programming; a game whose game mechanics mask computer science concepts. Using simple commands, procedures, and loops, players instruct a robot how to traverse through each level. „

//

Die Vortragsfolien selbst hätten euch wenig genützt – Bilder angucken allein ists ja nicht. Ich habe also vieles sehr verdichtet, und dazu noch eine Menge Informationen, Organisationen,.., die ihr mir in vielen bereichernden Gesprächen ergänzend zugetragen habt, aufgegriffen und angefügt. Hoffentlich sind die nun proppevollen Folien so für euch nutzbar.

Weitere Ergänzungen, Hinweise,.. sind gerne gesehen! – und natürlich auch Support in Sachen „Projekt ComputerLernTag“. Klickt euch mal auf Seite 13, 14 der Dokumentation, da gibts ein paar mehr Infos dazu, Weiteres folgt zeitnah.

rp14: Common kids can code?!

Am Mittwoch könnt ihr mich auf der re:publica14 sehen und hören: Um 17 Uhr 30 halte ich meinen an letztes Jahr anknüpfenden Vortrag „Common kids can code?!“, in dem ich fragen werde, ob Kinder im digitalen Zeitalter wirklich automatisch gleich Netzgemüse sind, oder vielleicht oft doch eher Netzburger. Und falls das so ist, warum wir gerade angesichts der aktuellen Überwachungs-Herausforderungen und dem Wunsch nach neuen Perspektiven dringend Interesse daran haben sollten, dies zu ändern. Ihr seid nicht vor Ort? Dann guckt doch einfach den Stream! – und wenn das nicht klappt, dann halt später auf Youtube.

Hier noch mal das Video vom letzten Jahr – und am Rande ein Exkurs-Verweis auf meine Dokumente zur e:publish-Keynote, in welcher ich aus anderer Perspektive mal Verlage ermunterte, Kinder in all ihrer Vielfalt und als aktiv Handelnde ernst(er) zu nehmen.

Hilf, Internet: Es fehlen 168 Latten an der Kuppel!

Soeben erreichte mich von einem Freund mit viel Kreativität und leicht verdrehten Ideen, die er zu vielseitiger Freude in Kinderzentren dieser Stadt ehrenamtlich umsetzen kann, folgende E-Mail:

Latten für geopädische Kuppel gesucht

Hallo,

Ich suche für eine neues Projekt Holzlatten in verschiedenen Längen. Gesucht werden die Querstreben aus Bettgestellen. Die Länge sollte zwischen 70-100 cm betragen. Also sammelt fleißig. Ich brauche so ca. 168 Stück.

Vielen Dank und bis bald

Internet, vorzugsweise in Berlin, kannst du helfen? Ich stelle gerne den Kontakt her.

Kinder, Kinder! – gesammelte Werke

Wenn Ferien sind und Eltern zwangsweise-freiwillig umso mehr Zeit mit ihren lieben Kleinen (oder auch nicht mehr so Kleinen..) verbringen, wachsen fast unweigerlich die innerfamiliären Sprüchesammlungen. Und im Sinne der Creative Commons teile ich unsere neuesten mit euch. Büddesehr!

Karfreitag, K1 langweilt sich:
„Ist schon okay, ich häng heute halt rum im Gedenken an Jesus..“
(Hab langsam ein bisschen Angst vor seinen Humorfähigkeiten mit 18..)

K2, in der U-Bahn, aus dem Nichts heraus:
„Man darf seine Kinder bestimmt nicht Hitler nennen, oder Mama? Wär ja voll mies: Hiitleeer, kooommmm mal!“

K1, morgens im Wohnzimmer auf der Couch lesend, hinterm Comic hervorredend, als ich zu Schlafshirt und Unterhose schnell eine etwas „bekleidetere“ kurze Hose überziehen will:
„Ist auch besser so. Is‘ ja hier nich‘ der Garten Eden!“

K2, nach dem Training berichtend:
„Ich hatte keine 2€ für den Schrank dabei. Aber ich hatte Glück: In einem anderen Schrank lagen 2€, die konnte ich nehmen!“
„Na, dann brauchst du fürs nächste Mal ja kein Geldstück.“
„???“
„Na, was hast du denn mit den 2€ gemacht nach dem Training?“
(empört) „Ich hab sie natürlich(!!!) wieder in den Schrank zurückgelegt, in dem sie vorher waren!!“

Auf die Ohren: 7 Mädchen, 365 Tage

Euren Ohren ist langweilig? Hört doch mal hier rein. Mach ich auch gerade.

KIDS – Berlin Kreuzberg: 7 Mädchen, 365 Tage

Sieben Berliner Mädchen mit Familien aus vier Nationen: Hanans und Jamilas Eltern stammen aus Palästina, Dalias und Adyans aus dem Irak, Manuelas aus Ghana, Sinem K.s Eltern sind kurdische Türken, die ihrer besten Freundin Sinem Y. Türken. Die Mädchen gehen in die 10. Klasse einer Kreuzberger Gesamtschule. Es ist ihr letztes gemeinsames Schuljahr, am Ende wollen sie ihren mittleren Schulabschluss machen. Werden das alle schaffen? Zwischen Schulstunden, erstem Job, Chillen, Praktikum und Theaterproben begleitet die Autorin die Kids ein Jahr lang und hört ihnen beim Erwachsenwerden zu.

Regie: Katrin Moll? | Ton: Andreas Stoffels, Katrin Moll? | Produktion: SWR / DKultur 2014 in Zusammenarbeit mit Moondog Productions

Minecraftdenke meets real Berlin City Life

Neulich hat sich Tochter auf dem Weg zur Musikschule verfahren. Ist ne Station zu früh ausgestiegen in der großen breiten Straße mit dem U-Bahn-Viadukt. Da sieht es zugegebenermaßen, zumindest in dem Wollen, dass man doch richtig ist, richtig sein muss, schon so ähnlich aus wie eine Station weiter – aber eben nur _ähnlich_. Nicht gleich. Und vor allem nicht richtig. Sie suchte trotzdem und gerade deshalb bei den aus ihrer Sicht infrage kommenden Häusern nach dem richtigen Eingang, fand ihn natürlich trotz aller guten Bemühungen nicht – aber fand schließlich mit Hilfe eines netten Prenzlbergvaters nebst Kind, die beim Heimweg halfen, zumindest unbeschadet wieder nach Hause. Die Pointe folgt aber noch: Auf meine Frage, ob sie denn nicht gemerkt habe, dass das die falsche Station sein muss, meinte sie mit großen Augen:

„Na ja, ich hab eben gedacht, die haben die Kreuzung UMGEBAUT!“

(- Nichts ist für die Ewigkeit. Angesichts der uns umgebenden Berliner Wanderbaustellen und der Geschwindigkeit, mit der man auch sie schon zumindest in Minecraft ganze neue Welten schaffen kann, ist diese Vermutung in ihrer Welt vermutlich sogar recht… realistisch.)

Vernunft

Neues Elternvergnügen: Die nicht mehr ganz so kleinen Kinder abends mal allein zu Hause lassen, auch ohne Not. Neulich mit den zu Weihnachten geschenkt bekommenen Theaterkarten getestet. Natürlich mit allen komfortablen Schikanen für die liebe Brut – lecker Essen inkl. Süßkram, ne für einen Abend mehr als ausreichende Filmauswahl zu ihrer Verfügung, alles schick.

Als wir kurz vor Mitternacht zurückkamen, fanden wir sie (wie zu erwarten) schlafend auf der Couch.

So weit, so gut. Sie schafften es aber doch noch, uns zu schocken: Als sie nämlich am nächsten Tag auf unsere Frage hin, wie viele Filme sie denn geguckt hätten, meinten: „Ach, nur einen. Dann waren wir doch recht müde. Haben noch Zähne geputzt und dann einfach geschlafen.“ Ich wette, das Erste, was die mit 18 machen, ist, einen Bausparvertrag abzuschließen…

P.S.: Immerhin hat eines der Kinder einigermaßen unangepasst mit aktuell nicht wegzudenkender, quasi am Kopf angewachsener Neonmütze geschlafen. Das ist doch sowas wie… ein zarter Keim von Revoluzzerhaltung. Oder? ;-))

Das Geschenkeverpackungsgeschenk

Tochters Freund wünschte sich zum Geburtstag Badeenten für seine Sammlung. Das Bastelkind wollte diese besonders schön verpacken. Ich finde, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen – vielleicht wollt ihr an einem kalten Winternachmittag ja auch mal schrecklich kreativ sein?! Eine Minianleitung.

Ihr braucht:
– Ne alte Pappkiste
– Papier- (oder Stoff-)Reste
– Kleber
– Schere u.ggf. Cutter, Stifte, ggf. etwas Glitzer, …
– je nach Thema eurer Kiste z.B. Muscheln oder Watte und Polysterolkugeln (Schneebild) oder … eigentlich lässt sich mit ein bisschen Um-Die-Ecke-Denken alles verbasteln

„Das Geschenkeverpackungsgeschenk“ weiterlesen

Karten über Karten

.., weils bei so schönen Ideen echt Spaß macht. Statt Mittagspausen digitalbastelte das Mutti (also ich) dem Kinde (also nicht ich, auch wenn ihrs mir nicht glauben werdet. Ist in diesem Fall aber schlicht die Wahrheit.) eine Einladungskarte. Wollta die Vorderseite sehen? Voilà. Ick finds schick, Kind ooch. Alle glücklich. Hach!