Schnippeleien

Heute im Vorbeigehen am Kurzwarenladen (für die Nerds, die hier mitlesen: Da gibts Knöpfe, Nähnadeln, Reißverschlüsse und so Zeugs) wollte die kleine m -derzeit auf dem „Rosa-Trip“- unbedingt mal in der Stoffkiste kramen und entdeckte einen kunterbunten Stoff, aus dem ich ihr unbedingt was nähen musste.

Nun hat das Kind für zwei Euro (und ne Stunde von Mamas Abendzeit) eine neue Hose und ein passendes Täschchen (jaja, ich weiß, geschlechtsneutrale Erziehung und so *räusper*). Hach. Freu ich mich selber drüber. :-)

Gute Gründe

(gefunden bei wirres.net)

es gibt immer vermeintlich gute gründe böses zu tun:
rock and roll musik verbieten, um die jugend zu schützen.
nutella mit dem finger essen, um hungerattacken zu bekämpfen.
musikfans in grund und boden klagen, um „die kreativen“ zu schützen.
anti-personen-minen bauen, um deutsche arbeitsplätze zu schaffen.
atombomben über zwei japanischen städten abwerfen um einen krieg zu beenden.
belgrad bombardieren, um die serben davon abzubringen, albaner zu vertreiben und das Kosovo „ethnisch zu säubern“.
einen korrupten und folternden monarchen zu unterstützen und eine demokratisch gewählte regierung zu stürzen, um für stabilität im nahen osten zu sorgen.
terror-verdächtige foltern, um menschen zu retten.
zur denunziation aufrufen, um die nation zu retten.

(ganzen Artikel lesen: hier entlang)

digital paradise

Neulich bei einer Debatte zum Themenbereich Generationen und Demokratie: In einer Diskussionsrunde werden Familienkommunikationsprobleme als Folge des kompletten technischen Versagens der Eltern, die als „digital immigrants“ ihren Kindern, den „digital natives“, völlig unterlegen seien, dargestellt. Ich will das gar nicht bezweifeln, das Ganze war wirklich interessant. Vor allem aber auch durch die ganz persönliche Erkenntnis: Ein Glück – allzu alt können wir wohl doch noch nicht sein.* „digital paradise“ weiterlesen

Kinderbank selber bauen

Für mich unglaublich, aber wahr: Die meisten Hits bekommt mein Blog wegen meiner Kasperletheater-Bauanleitung. Nun ja – Heimwerken steht offensichtlich wieder hoch im Kurs! Und wenn entsprechende Themen von so hohem Interesse sind, dann muss irgendwer diese wohl bedienen. Warum nicht Manu? Hier also die neueste Innovation der superprofessionellen Hobbyheimwerkerin: Eine hyperleicht nachzubauende Kinderbank, und zwar sogar in zwei Alternativen (ohne und mit Lehne). Bereit? Na dann man los!
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Biopolitische Frühstücksgespräche

Morgens halb neun in Deutschland. Frühstück in einem Krankenlager. Eltern versuchen sich über Bio-Umweltpolitik zu unterhalten, Kind schnappt was auf, fragt:
Papa, wie kann man Bio steuern?
Papa guckt irritiert, Mama antwortet einspringend: Na, indem man zum Beispiel Fleisch von Biokühen kauft. Wenn das viele Leute machen, dann werden auch mehr Bauern ihre Kühe auf diese Weise halten, weil sie sie ja auch verkaufen wollen. Und so kann man zum Beispiel Bio steuern.

Kurze Pause.
Können wir auch mal Bio steuern?

Wir erklären, dass wir das schon viel machen, kurze Ananlyse des Frühstückstischs.

Warum wollen wir denn Bio steuern?
Papa: Na, damit unsere Kühe keine Schafe essen!
Kind (irritiert): Was denn dann?
Papa (irritiert): Na Gras!
Kind (verständnisvoll): Ja, sonst macht es in den Kühen ja mäh mäh! – Aber warum sollten die denn Schafe essen?
Mama (erklärend): Na ja, nicht aus Absicht.
Kind: Genau, nur aus Versehen!

Uiuiui…

Kasperletheater selber bauen

Man nehme:
Materialien: Bilderrahmen (in meinem Fall 50x70cm), Holzbrett in entspr. Länge, Winkel, Schrauben, „Tellerhalter“ von Ikea, Farbe, Handy (optional)
Werkzeuge & Co.: Schleifpapier, Holzbohrer, (Akku-)Schrauber, Hammer, Holzleim, ggf. Möbeltacker, Küchenrolle, Verbandskasten, Malerplane, Stoffreste

Idee:
Als passionierte Geschichtenerzählerin hatte ich schon lange Lust, mit meinen Kindern Kasperletheater zu spielen. Nun gibt es im Handel zwar die unterschiedlichsten Ausführungen derselben zu kaufen, aber die, die mir gefielen, waren immer viel zu sperrig oder / und zu teuer. Als ich in Frankreich ein Puppentheater aus Holz sah, welches nicht wie ein festes Möbelstück in den Raum gestellt werden, sondern wie ein Rahmen auf den Schrank geräumt werden kann, kam mir die Idee: Mit einem normalen Bilderrahmen müsste man so etwas doch auch ganz einfach selbst herstellen können! Und so tat sie.
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The Bat II

Heute komme ich aus dem Bloggen gar nicht mehr heraus! Nun ja, aber Fortsetzungen sind (zumindest fürs Publikum) ja durchaus ab und an recht amüsant, und sehr ruhig schlafen werde ich heute Nacht wohl nicht; da kann ich meine somit gewonnene freie Zeit auch zum Schreiben nutzen.. 😉

Als mein liebes Töchterlein heute seinen Mittagsschlaf beendet hatte und gemütlich an mich gekuschelt mit mir auf der Wohnzimmercouch herumfläzte, war ich tout à coup hellwach: Da flog doch mitten durch unser Wohnzimmer mit ordentlich weit ausgefalteten Flügeln ein Tier! Im ersten Augenblick, ich konnte es ja noch gar nicht richtig erkennen, dachte ich an eine verflogene Meise oder so etwas. „Martin, komm SCHNELLLL“, presste ich schreiend-quietschend hervor, und „The Bat II“ weiterlesen

The Bat

Wer in einem Altbau unterm Dach wohnt, der lässt, recht sicher, dass durchs Fenster niemand einsteigt, schon mal selbige offen stehen. Auch über längere Zeit, wenn gesichert ist, dass durch das überstehende Dach selbst bei klimabedingt vermehrtem Starkregen und heftigen Windböen die liebevoll selbst abgeschliffenen Dielen im Inneren nicht nass werden.
In unserem Fall standen seit mehreren Tagen die oberen Flügelfenster im Spielzimmer offen. An diese kommen nämlich selbst bei wildesten Kletteraktionen die Kinder niemals nie heran, wo doch schon ihr herzallerliebstes kleines Mütterlein nur mit wildesten Stunts eine Chance hat, selbige zu erreichen.
Nun fand ich gestern mysteriöserweise eigenartige Spuren im Spielzimmer. Bei genauerer Betrachtung musste ich recht angewidert feststellen, dass „The Bat“ weiterlesen