Pimp your Fahrrad

Eine Ära ist zu Ende: Am Wochenende hab ich den Fahrradkindersitz auf dem hinteren Gepäckträger abgebaut. Dem hinteren, denn vorne hatte ich mir auch mal einen draufgebaut, und Fußstützen (die ich nun morgen früh noch abschraube, hab ich vergessen vorhin), denn eine Zeitlang fuhr ich mit zwei Kindern auf diesem Rad, behelfsmäßig. War lustig. Aber vorbei – auf dem Gepäckträger vorne thront schon eine Weile ein etwas überdimensionierter Korb, in den auch ein Schulranzen, eine Notebooktasche und ein halber Einkauf passen (oder zur Not doch (getestet ;).. ein müdefaul zusammengekauert sitzendes Kind).

Wie dem auch sei: Hinten… da sitzt seit heute eine übriggebliebene Fleischerkiste. Ha!, Drahtesel, du bist und bleibst ein liebes Lastentier.
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Ohne Vorwarnung

Da sitzt du gerade noch da und hängst deinen Gedanken nach, und dann kommt eine Nachricht, und BÄMM, erscheint alles in einem anderen Licht. Deine Sorgen, deine Freude, dein Glück, dein Stress, dein Was-Weiß-Ich werden vom Tisch gefegt. An den setzt du dich kurz darauf, nachdem jemand Gutes dir auf deine kleine Bitte hin sofort stillschweigend ein Nähmuster vor die Tür gestellt hat, und tust etwas gegen die Ohnmacht, nämlich Mützen nähen, sieben Stück, weil sieben doch eine Glückszahl ist und die Freundin, die gerade bösekrank ist, Glück wohl gerade brauchen kann, und Mützen auch.

Und dann denkst du, du kannst an gar nichts anderes denken als daran, doch das Leben belehrt dich schon wieder neu.

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Kopfbaustellen

Wenn der Kopf so voll ist, dass du aufgrund all deiner tollen Ideen ständig andere Ideen verdrängen musst, dann könnte ja vielleicht aufschreiben helfen. Ich versuch das jetzt mal und hab mir heute aus ein paar alten Leisten und mir freundlicherweise überlassener Leinwand eine für den Anfang hoffentlich ausreichend große Projektwand gebaut, die nunmehr die Innenseite meines Werkstattbüros ziert. Theoretisch ist die Leinwand natürlich direkt beschreibbar, aber ich muss das erst noch auf mich wirken lassen und ein bisschen testen, daher hab ich einen ersten kleinen Teil meiner derzeitigen „Projektziele“ vorerst mal auf nach Themen einigermaßen geordnete Zettel geschrieben und angepinnt. Bereiche bisher: Krea (von Musikkram über Töpfereisachen bis zu Raumgestaltung), Welt retten – ein bisschen (Blutspenden, Verschenkekisten und so Gedöns)), Sport (von Holz machen über besser schießen über Rettungsschwimmkurs fertig machen bis 5 Knoten für immer lernen), KFZ („Alles, was der Führerschein hergibt“), Elektronik/Mechanik und sonstiges (von „besser löten“ über sinnvolles Schrottsammeln bis schweißen lernen). Mal sehen, wie sich das entwickelt. Ich berichte!

Update: Kinderjeans

Antwort von Ökotest (sorry, komme erst jetzt dazu, das zu posten) – nicht sehr erbaulich, leider, denn die wissen auch nicht mehr als ich:

„Ffm, 16.5.2013

ÖKO-TEST Magazin 5/2013 – Kinderjeans

Sehr geehrte Frau Schauerhammer,

vielen Dank für Ihre Email. In der Testvorbereitung war es so, dass zwar Kinderjeans aus dem zertifizierten Biobereich zu bekommen waren, aber leider keine als fairtrade zertifizierte Ware. Umso wichtiger finde ich daher auch Initiativen wie die Ihre, immerhin haben Sie entsprechend zertifizierten Jeansstoff entdeckt, für einige Menschen ist Selbernähen sicher eine mögliche Alternative.

Viele Grüße aus Frankfurt

(Name)
Verbraucherberatung
ÖKO-Test Verlag“

Donnerstag in Köln

So ein Zufall, am Donnerstag werde ich beruflich in Köln sein. Vielleicht lass ich mir bis dahin noch ein schwarzes T-Shirt bedrucken? Mit ner wasserfarben-impressionistisch-angekrisselten Drossel, weil doch Frühling ist, und wegen Drosselkom-Vogelbeobachtungstag und so…

Ich hab mal kurz ein bisschen herumkreativiert (Basisbild hier):

Was meint ihr, thumbs up or down, hey or ney?

Einundzwanzigstes Türchen: Ordnerhalter und noch mehr

Die Zeit rennt, rennt, rennt.. Die letzten Türchen wollen befüllt werden.. Habt ihr ja auch verdient, ich hatte es versprochen, und überhaupt. Aber es gibt doch alles schon, und deshalb – warum eigentlich? Warum ich? Es gibt da eine Seite, auf der gibts echt _alles_. Auch diverse Ideen, die ich eigentlich in diesem Kalender noch verbloggen wollte, aber, tja, das Netz kennt sie ja schon, meine „alten Schuhe“. So passiert zum Beispiel bei diesem Ohrringbilderrahmen, den ich mir vor einigen Jahren auch schon ähnlich ausgedacht, liebevoll in meinem Badezimmer drapiert und bereits mehrfach in diversen Varianten gebaut und verschenkt habe. Oder hier, eine weitere Idee für die Schallplattenumnutzung. Mein Tipp des heutigen Tages aber ist, da für so viele heute Ferienbeginn ist und die guten Büroordner damit auch zumindest Papierpause haben dürften ;-), dieser hier: Ein sehr kreativer Lappen- oder Handtuchhalter. Sehr lustig und schnell „gebaut“, müsst ihr ja nur anschrauben. Na denn, frohes Küchenordnen!

Neunzehntes Türchen: Seifenschnitzreste-Seifen

Na, habt ihr die Schnitzel vom Seifenscharmützel aufgehoben? Super, denn die sollen nun endlich weiterverarbeitet werden.

Macht Spaß, saubere Hände und gute Laune. Geht gut mit Kindern. Ihr braucht nur Seifenschnipsel, ein paar Tropfen Wasser, eine geeignete Unterlage (Backpapier ging gut) und – ein Messer. Wie fast immer 😉 Los geht’s! „Neunzehntes Türchen: Seifenschnitzreste-Seifen“ weiterlesen

Doppeltürchen 17 und 18: Notizbuchkunst (geborgt)

Dieser Kalender macht, ich muss es leider zugeben, doch einiges an Arbeit. Ist ja nicht so, dass ich „nur“ basteln müsste, es gilt auch noch zu fotografieren, die Fotos so zu setzen, dass es mir (und hoffentlich euch) gefällt,… Tja, und so muss ich nun trotz aller Ambitionen zugeben, dass ich ein bisschen außer Puste bin. Daher hier nun ein Doppeltürchen, noch dazu eines nicht aus meiner Feder. Aber es ist so bezaubernd, dass ihr es einfach sehen (und nachmachen) solltet. „Doppeltürchen 17 und 18: Notizbuchkunst (geborgt)“ weiterlesen

Sechzehntes Türchen: Kerzen ankleiden

Advent, Advent, das dritte Licht. Und nackig lassen wir es nicht. Oder so. Heute basteln wir nämlich Adventslichter zum Mitnehmen, und das geht soooo einfach.

Ihr beklebt hierfür in wenigen Minuten schlicht und ergreifend die Aluhülle eurer Teelichter mit einem schönen Band (ein hübscher Pappstreifen tut es natürlich auch), und evtl. weiteren – niedrigen!, nicht den Rand überstehenden – Verzierungen (ich habe z.B. noch Holzknöpfe genommen). Ankleben könnt ihr den Spaß mit der Heißklebepistole (meine Variante) oder auch mit Sekundenkleber (magichnich). Inzwischen gibt es – für die Nicht-Recycelnden unter euch, die mit neuem Zeug basteln #tststs – sogar fertige bunte, gemusterte oder sogar gehäkelte Klebeborten in den üblichen Kramläden der großen und kleinen Einkaufscenter zu kaufen, stehen beim Schleifenband. Und sehen zugegebenermaßen schon auch recht verlockend und noch turbozeitsparender aus, weil man da dann ja nicht mal mehr Kleber braucht fürs Kerzenkostüm. „Sechzehntes Türchen: Kerzen ankleiden“ weiterlesen