Pusteblumen konservieren

Peter Lustig ist gestorben. Wie traurig.. Und was soll ich sagen, ausgerechnet heute lief mir beim Kraftfuttermischwerk dieses Video zum Pusteblumenkonservieren über den Weg.. Hach, hach. Löwenzahn.

Kleines Update:

Sendehinweis

„Das ZDF würdigt Peter Lustig am Sonntagmorgen, 28.02.2016 in seiner Kinderprogrammstrecke sowie mit einer Löwenzahn-Nacht von Samstag, 27.02. auf Sonntag, 28.02.2016.“

Knick in der Optik

Wenn alles bleiben soll, wie es ist, muss sich alles verändern oder so – und daher ist das Blog jetzt endlich mal neu angezogen. Und umgezogen. Juhu!

So manches stimmt noch nicht – ich muss noch diverse Kommentare nachziehen, die irgendwo verschollen sind; Bilder sind zwar inzwischen in ihren Artikeln, nicht aber unbedingt immer an den eigentlich vorgesehenen Plätzen angekommen; optisch ist eh noch einiges anzupassen, bis das hier so richtig „meins“ ist und auch technisch sind mir noch einige Veränderungen wichtig. Aber das ist alles Finetuning. Wird schon.

Auf gutes neues Weiterlesen!

Hilf, Internet: Es fehlen 168 Latten an der Kuppel!

Soeben erreichte mich von einem Freund mit viel Kreativität und leicht verdrehten Ideen, die er zu vielseitiger Freude in Kinderzentren dieser Stadt ehrenamtlich umsetzen kann, folgende E-Mail:

Latten für geopädische Kuppel gesucht

Hallo,

Ich suche für eine neues Projekt Holzlatten in verschiedenen Längen. Gesucht werden die Querstreben aus Bettgestellen. Die Länge sollte zwischen 70-100 cm betragen. Also sammelt fleißig. Ich brauche so ca. 168 Stück.

Vielen Dank und bis bald

Internet, vorzugsweise in Berlin, kannst du helfen? Ich stelle gerne den Kontakt her.

Aus dem Nähkästchen. Oder: Schwiegermutters Kleiderschrank

Schwiegermutters Kleiderschrank ist mein Hobby. Oder anders gesagt: Schwiegermutters Merinowollteilchen, ihre weichgekämmten Baumwollshirts, ihre Berliner Geheimtippboutiquenauswahl. Dann nämlich, wenn sie wieder findet – Minimalismus ist ihr Trumpf und Ass – , dass das seit einem Jahr in ihrem Schrank hängende Blusenkleid ersetzt werden könnte. Weil es doch zu zipfelig, zu bunt, zu einfarbig, zu gewagt, zu puristisch, zu eng oder zu weit geworden ist. Ich danke herzlich!, denn mein Kleiderschrank besteht inzwischen zu großen Teilen aus ihren Teilen, in von mir abgewandelter Form.

Aus ihrem beim Waschen leicht verfilzten petrolgrünblauen Wollteilchen machte ich mir gerade heute, nach dem Frühstück und vor der Arbeit, mit der wunderbaren alten Pfaff ein mir genau passendes Kühler-Apriltag-Kleid mit Pippi-Langstrumpf-Tasche. Aus ihrer zarten Biesenbluse bekam Töchterchen ein Blusenkleid. Meine weiße Tunika war einst ein Schwimu-T-Shirt, unsere Kissen kleiden sich in berlinmoderne Ringelpullis, und als die Kinder noch kleiner waren, ließen sich aus den übrig gebliebenen Pulliärmeln genau passende Minileggins machen. Dafür sind sie nun zu groß, also die Kinderbeine, jedoch: Die Kinderpuppe nicht, und so zieren die grünen Punkte des sonst dunklen Etuikleids nun den Mantel des Puppenkindes. Das schräge Shirt hat sich gestern die groß gewachsene Freundin der Tochter als Kleid ausgesucht – einmal kurz die Schultern verschmälert, passte sie zackhoppi schon wunderbar hinein – , und so mancher Rock auf meiner Hüfte wurde ebenfalls aus Schwimu-Stoffen zugeschnitten.

Auch in Schwiegervaters Jackentasche hat sie sich versteckt – nachdem diese bei seiner seit vielen Jahren Heißgeliebten (gemeint ist hier die Jacke, nicht die Schwiegermutter) aus allen Nähten ging, durfte ein einst der sicherlich mindestens ebenso Heißgeliebten, also der Schwiegermutter diesmal, gehörendes Oberteil ein Stoffstück für sein morsches Täschchen spenden. Dieses wärmt nun seine Hände und trägt mit ihm seine Schätze spazieren, und vielleicht auch manchmal heimlich ihre Hand in seiner. Gar nicht mal schlecht, oder?

Obstkisten-Ichhabsgleich: Baut mal wieder!! (oder kauft!)

Inspiriert von einem Freund, der für einen guten Zweck – Geld sammeln für ein soziales Kinder-Lego-Projekt im Kinderkeller in Marzahn – aus alten Europoolpaletten coooole Regale baut (KAUFT, Leute, KAUFT!, SO geht ökologischer Recycling-Sozialverträglichsei-Kapitalismus!! #werb #werb), ließ ich mir von meinem besten Paps selbst zwei Paletten hier „anliefern“. Wollte ich umbauen zu einem Küchen-Kräuter-Regal.

Nun ergab es sich jedoch, dass ich just am Tag vor der Palettenlieferung in einem Supermarkt einkaufen ging, in welchem, sieh an sieh an, Radieschen-Obstkisten weggeworfen werden sollten.

AUF DEN MÜLL! FREVEL WEGWERFGESELLSCHAFT!

Spontan nahm ich mich ihrer an, nun ja, nicht aller, aber drei Obstkisten durften mich begleiten. Schnell jeweils zwei kleine Löcher in die eh fürs Upcycling-Regal gedachte Wand gebohrt, Dübel ‚rein, da hinein jeweils ’nen geraden Schraubhaken. Obstkisten eingehängt, FEDDISCH! An den Seiten noch gebogene Haken nach Bedarf per Hand eingeschraubt, und schon hatte das seit Monaten immer ‚rumschwirrende Teesieb auch endlich einen schönen Platz gefunden. Das ging fix!! Das dritte Kistchen hängte ich an eine andere Wand – Altbau hin oder her, höher als so komm ich auch mit auf den Stuhl klettern nämlich sonst nicht mehr an meine Kräuter (und an die Berglinsen, die ich gaaaaanz oben auf die Kante gestellt habe, kihihi).

Also ick find dett echt supa so. Und aus den zwei schicken rohen Paletten bau ich dann eben.. na ja, halt was anderes. :-)

Das Geschenkeverpackungsgeschenk

Tochters Freund wünschte sich zum Geburtstag Badeenten für seine Sammlung. Das Bastelkind wollte diese besonders schön verpacken. Ich finde, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen – vielleicht wollt ihr an einem kalten Winternachmittag ja auch mal schrecklich kreativ sein?! Eine Minianleitung.

Ihr braucht:
– Ne alte Pappkiste
– Papier- (oder Stoff-)Reste
– Kleber
– Schere u.ggf. Cutter, Stifte, ggf. etwas Glitzer, …
– je nach Thema eurer Kiste z.B. Muscheln oder Watte und Polysterolkugeln (Schneebild) oder … eigentlich lässt sich mit ein bisschen Um-Die-Ecke-Denken alles verbasteln

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Karten über Karten

.., weils bei so schönen Ideen echt Spaß macht. Statt Mittagspausen digitalbastelte das Mutti (also ich) dem Kinde (also nicht ich, auch wenn ihrs mir nicht glauben werdet. Ist in diesem Fall aber schlicht die Wahrheit.) eine Einladungskarte. Wollta die Vorderseite sehen? Voilà. Ick finds schick, Kind ooch. Alle glücklich. Hach!

Wasser trinken gegen Überwachung!

Gleich gehe ich los: Demonstrieren ist angesagt heute. Und da es so heiß ist und ich eigentlich nie ohne irgendein mir sinnvoll und angemessen erscheinendes Aktionsmaterial zu ’ner Demo gehe, habe ich mich entschieden, das Lasteneselchen mal auszureizen: Es wird heute ordentlich beladen anlässlich meiner Miniaktion „Wasser trinken gegen Überwachung!“ 66 kleine Mineralwasserflaschen, beklebt mit Aluspiegelfolie und folgendem Text:

„Für die, die da glauben, Frieden sei aus Bomben und Sicherheit aus Stacheldraht gemacht: Schreib an die Wände, dass Menschen hier wohnen, jetzt ausnahmslos unter Verdacht. Und gib dabei auf dich Acht, dass dich die Kameras nicht sehn, wenn du vorhast, durch die überwachte Welt da draußen zu gehn“ (aus: DOTA, Überwachte Welt)

Wasser trinken gegen Überwachung: eine Miniaktion von @manubloggt – Prost! 😉

Bittebitte: Teilt mit anderen, soll ja keine und keiner hier umkippen vor Hitze!

Hoffen wir, dass das Rad bis zum Demoauftakt nicht zusammengebrochen ist 😉

Demoauftakt 14 Uhr auf dem Heinrichplatz; Strecke: Oranienstraße, Rudi-Dutschke-Straße, Kochstraße, Wilhelmstraße, Behrenstraße, Ebertstraße, Brandenburger Tor (Abschlusskundgebung) – wer’s spontan noch liest (ihr benutzt doch alle RSS-Feader..), kommt doch auch!

Upcycling: Omablusen zu Kinderröcken!

Kinder, die in Bastelhaushalten aufwachsen, scheinen ziemlich bald auch selbst einen Blick dafür zu entwickeln, welche Dinge sich dafür eignen, zu etwas anderem umgewidmet zu werden. Sohn fand neulich irgendwo ein Knäuel alter Gummibänder und baute sich daraus mit einer Plastikschnalle einen ziemlich umwerfenden Gürtel.

Tochter entdeckte vor kurzem in einer Kleiderkiste eine alte Bluse aus einem schönen schwarzen Stoff mit Blümchen und Punkten. Brachte ihn mir, meinte: „Hab schon nachgeguckt. Der Stoff hat keine Löcher, und es gibt viel Fläche ohne Nähte. Daraus hätte ich gerne einen Rock!“

Erbeten, getan. Ein vielleicht zum Nachmachen animierender Blogpost‘.

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