Terminkoordination

Wie den Vertwitterten und Bekannten schon zugetragen, ist bei uns der 12.09.2009 schon dick und fett rot im Kalender markiert. Warum? Na ganz klar: Da gehen wir auf die Straße. In Berlin. Für unsere Freiheit. Freiheit statt Angst.

Wer kommt mit? Ihr Lieben, lasst uns doch mal nen richtig bunten Block machen und das Ganze auch gleich mal für ein lange fälliges Wiedersehen (oder gerne auch Kennenlernen :-) ) nutzen. Danach noch ein kleines Picknick im Tiergarten oder so, das wäre doch echt eine gute Kombination von Aktivismus und kinderfreundlicher Wochenendplanung.

Nutzt doch bitte die Kommentarfunktion fürs Bescheidgeben, ob Euch das (zumindest theoretisch) interessiert – ich kümmere mich um den Rest & würde dann den Interessierten rechtzeitig unseren ganz individuellen Massentreffpunkt per Mail kommunizieren, wenn Euch das passt.

(Wer gar nicht mitlaufen will, kann ja der Kundgebung auch von vornherein nur aus dem Tiergarten lauschen und schon mal den besten Parkplatz Achtung witzig haha reservieren)

Hier entlang zum offiziellen Demo-Aufruf.

Stadtgespräch

via Netzpolitik.org

Vorgestern am späten Nachmittag: Söhnchen entdeckt auf dem Heimweg in Kinderaugenhöhe nebenstehendes Plakat, will wissen, was da steht, „und warum ist da so ein Kreuz drauf und ein schwarzer Rahmen drum?“

Unweit von uns an der Straßenecke ein freundlich beobachtender, offenbar zuhörender alter Mann. Ich entscheide mich mal dafür, Deutsch zu reden (sonst Frz.) – vielleicht kläre ich den Herrn ja gleich mit auf dabei. Nette Möglichkeit für mini-bürgerschaftliches Engagement am Abend, sozusagen.
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Buchstabensalat

Jeden Morgen dasselbe Ritual: Briefkasten auf, Tagesspiegel schnappen, losspurten. Ich hab ihn abonniert, und ohne Abo fühl ich mich nicht vollständig (hab es mal ausgetestet vor ’ner Weile). Aber in letzter Zeit ist die Enttäuschung beim Zeitungaufschlagen doch oft ziemlich groß. Im Politikteil mindestens zwei Riesenseiten Werbung, die nicht etwa zusätzlich eingebaut werden, sondern den Inhalt schlicht verkürzen. Heute wieder. „Buchstabensalat“ weiterlesen

Die Geschichte vom bösen, gemeinen, kriminellen Eiermann

Es war einmal eine nette ältere Nachbarin, die von ihrer jüngeren Nachbarin gefragt wurde, ob sie ihr zwei Eier fürs Abendbrot der lieben Kleinen geben könnte. Die nette ältere Nachbarin willigte, freundlich und zuvorkommend wie immer, ein. „Ja natürlich!“, flötete sie. „Gern, ich hole Ihnen zwei.“ Sie verschwand hinter ihrer Tür und kehrte kurz drauf mit zwei schönen landbraunen Eiern zurück. „Die sind frisch vom Markt, mein Mann und ich sind da ein wenig eigen.“ Die junge Nachbarin bedankte sich artig und stieg die Stufen zu ihrer Wohnung hinauf, um in ihrer Küche Crêpes-Teig anzurühren. Beim Aufschlagen der Eier fiel ihr Blick auf die rote Kontrollnummer, welche quer über den ovalen Schalen prangte: 3- undsoweiter.

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Der Ton macht die Musik

Donnerstag zwischen Job und einer Abendveranstaltung, eine kleine Frau läuft mit einem Stapel an Zeitschriften und Papieren durch die Berliner Friedrichstraße und spielt mit dem Gedanken an eine kleine Erholungspause zwischen ihren Programmpunkten, sprich: mit dem Gedanken an einen kurzen Shoppingabstecher. Nur: Was tun mit dem großen Unterlagenstapel? Damit shoppt es sich so schlecht. Wäre ja schön, wenn frau dafür eine Tüte zum Verstauen hätte. „Der Ton macht die Musik“ weiterlesen

Busfahrer und andere Ärgernisse

Berliner Busfahrern wird ja so einiges an Unfreundlichkeit nachgesagt, und doch: Bisher bin ich davon eigentlich immer verschont geblieben. Dafür kam es neulich denn janz dicke, wie man hier so schön sagt:

M, m und m steigen wie gewöhnlich morgens in den Bus, grüßen wie jeden Morgen freundlich (der Busfahrer, den sie noch nicht kannten, reagiert nicht), und nehmen ihre Plätze ein. Die Kinder unterhalten sich (in relativ normaler Lautstärke) über das, was sie draußen sehen. Nach einer zackig-kurvig gefahrenen Station ranzt der Fahrer laut nach hinten: „Jeht ditt ooch n bisschen leisa?! Is ja uuunaträglich!“ M antwortet lautstark zurück: „Busfahrer und andere Ärgernisse“ weiterlesen