Kids‘ World of Warcraft

Da hat sich Playmobil aber was ausgedacht: Im Spielzeugladen werden DVDs kostenlos verteilt, auf denen zwar ziemlich cool gemachte, dabei aber äußerst kommerzielle 3D-Plastikdrachen-Animationen, Playmo-Ritterkämpfe ials kleine Filmchen und einige Spiele sind. Spielchen im Style „Du gegen die grünen Drachen“ – und wenn man es schafft, alle grünen Drachen zu besiegen und das Playmobil-Schloss zurückzuholen, so tönt es: „Und nun ist das große Piratenschloss wieder Dein!“ (oder so ähnlich), nebst Einbindung eines schicken Bildchens der Playmobil-Ritterwelt-Edition. „Kids‘ World of Warcraft“ weiterlesen

Laterne, Laterne

Eine Tradition, die es in meiner Kindheit eigentlich nur zu Kindergeburtstagen gab, die sich aber inzwischen standort- und religionsunabhängig offensichtlich zumindest auf alle Kindergärten Deutschlands ausgebreitet hat, ist die des herbstlichen Laternenumzugs. Wahlweise, je nach Traditionsbewusstsein, mit Sankt Martin und Esel oder Pferd und entsprechendem Lied oder ohne (das eine, das andere oder beides). In jedem Fall aber: mit Laternen.

Was braucht nun aber eine solche Laterne (natürlich, engagierte Haushalte, wie alle es sind, selbstgebastelt!) UN-BE-DINGT? Genau: Eine Kerze und einen Holzstab. Oder doch besser einen elektrischen Leuchtstab?

Dies ist, auch wenn Nichteltern es vielleicht unvorstellbar finden, eine durchaus ernstzunehmende Frage, die Jahr für Jahr aufs neue ausgefochten ausdiskutiert werden muss. Von Eltern, natürlich.

Hier einmal, dem allgemeinen Amusement gewidmet, ein völlig fiktives Streitgespräch. „Laterne, Laterne“ weiterlesen

Geekinchen übt

Nach einigem Hin- und Hergegrübele habe ich mir schlussendlich das Asus Eee1000H bestellt. Und dieses möchte nun auch gerne eingerichtet werden. Nachdem ich mich, was solche Späßchen angeht, bisher doch in weiten Teilen auf meinen persönlichen Sysadmin berufen oder diesem jedenfalls bei Problemchen wutentbrannt meine Gerätschaften in die technik-begabten Hände gedrückt habe, hab ich mir diesmal ganz fest vorgenommen: ICH MACH DAS SELBST. Das wäre doch gelacht!

Also, liebe Mitlesende: Richtet Euch schon mal auf ein Arsenal an Fragen und Problemchen ein, bei denen ich Euch mit ratsuchendem Dackelblick um Unterstützung bitten werde. Hier oder per Twitter, Telefon oder sonstewie. Bereit? Na dann los. „Geekinchen übt“ weiterlesen

Technisches, ach so Technisches

Also ich finde, ich brauche ganz dringend ein Handtaschen-Notebook. Es soll leicht sein, schön klein, ich will damit auch unterwegs flexibel ins Netz können, es braucht also UMTS. Da mich bei meinem Home-Notebook die spiegelnde Oberfläche doch etwas nervt, wär‘ mir ein nicht spiegelndes Display lieber. Allzu heiß werden soll’s nicht, und die Tasten sollen nicht so laut klappern. Ach, und kosten soll es übrigens möglichst auch – nichts. „Technisches, ach so Technisches“ weiterlesen

Aktionsmaterial

Oder: Wir basteln uns eine Überwachungskamera.

Material: kleiner Schuhkarton, Pappe, Klebstoff oder Klebeband, Schwarzes Geschenkpapier oder Farbe, Filzstifte, Holzstab (Besenstiel o.ä. tut es auch)
Zeitdauer: 10 Minuten
Eigentlich selbsterklärend, aber hier schnell für gänzlich Unkreative ne supereasy Bauanleitung:

Die Pappe auf den Schuhkarton auflegen, sodass sie ungefähr 5cm übersteht, und links und rechts runterfalten.
Nun bis zur Faltung seitlich die Pappe schräg wegschneiden.
Dieses „Pappdach“ auf dem Karton festkleben.
Nun den gesamten Karton inkl. Dach in (z.B.) schwarzes Geschenkpapier so glatt wie möglich einwickeln (oder alles einheitlich anmalen).
Auf einfaches Papier „Überwachungsauge“ malen, kreisrund ausschneiden
Fast fertig: Jetzt vorne „unters Dach“ das Auge als Objektiv aufkleben
In den Karton unten mittig ein Kreuz einschneiden, in welches der Holzstab eingesteckt wird
Diesen mit Klebeband gut fixieren, fertig.

Big Bird is watching you

..unter diesem Titel bewirbt der MAXIDEA-Katalog, der mir gerade in die Hände flatterte, ganz fett eine wie ich finde nicht nur absurde, sondern wirklich peinliche Idee: Ein Vogelhäuschen im „Kamera“-Design. Damit könne man

seine Privatsphäre schützen und zudem unseren gefiederten Freunden ein Dach über dem Kopf zur Verfügung stellen.

Die haben doch wohl – nen Piep!

digital paradise

Neulich bei einer Debatte zum Themenbereich Generationen und Demokratie: In einer Diskussionsrunde werden Familienkommunikationsprobleme als Folge des kompletten technischen Versagens der Eltern, die als „digital immigrants“ ihren Kindern, den „digital natives“, völlig unterlegen seien, dargestellt. Ich will das gar nicht bezweifeln, das Ganze war wirklich interessant. Vor allem aber auch durch die ganz persönliche Erkenntnis: Ein Glück – allzu alt können wir wohl doch noch nicht sein.* „digital paradise“ weiterlesen