Nachricht vom Verkäufer

„Sehr geehrter Kunde, Vielen Dank für Ihre Mitteilung. Wir fühlen uns wirklich leid für die Lieferung Problem. Wir versendeten das Einzelteil zu Ihnen am 12. Mai, von der Deutschen Post versendet werden, dauert in der Regel 2-5 Werktage für die Lieferung. Ist es möglich, dass Ihre Familie oder Ihre Nachbarn erhielt sie für Sie? Könnten Sie bitte überprüfen Sie Ihre Briefkasten oder auf der lokalen Post, um es zu überprüfen? Wenn Sie immer noch nicht Nachricht über sie erhalten, wenden Sie sich gerne an uns wenden, können wir erneut senden Sie das Einzelteil, oder wir können Sie für die Zahlung zurückerstatten, bitte keine Sorge. Hoffnung können Sie sie bald erhalten. Mit freundlichen Grüßen“

– Nein, ich habe nicht im Ausland bestellt, sondern bei einem Online-Shop in Bawü. Wie war das noch gleich mit „wir können alles – außer Hochdeutsch!“? 😉

rp14 Vortragsdokumentation

War das ein Aufwand!, aber ich hab es ja versprochen: Hier findet ihr endlich meine schriftlich ausgearbeitete Vortragsdokumentation zum rp14-Talk(pdf). Auf Youtube ist das Video noch nicht, ich reiche den Link nach, sobald ich was höre/sehe.

// Ergänzung 18.05.2014 Eben entdeckt (ist nicht in den Folien verlinkt, daher hier als Nachtrag:

CODERDOJO Lightbot
„We are delighted to announce the free to play CoderDojo Web Edition of the popular coding educational game Lightbot. In a collaborative effort between CoderDojo and Lightbot to get more young people coding, we’ve developed the Lightbot – The CoderDojo version for young people as a precursor to their first string of code. About Lightbot: Lightbot is a puzzle game made to get kids programming; a game whose game mechanics mask computer science concepts. Using simple commands, procedures, and loops, players instruct a robot how to traverse through each level. „

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Die Vortragsfolien selbst hätten euch wenig genützt – Bilder angucken allein ists ja nicht. Ich habe also vieles sehr verdichtet, und dazu noch eine Menge Informationen, Organisationen,.., die ihr mir in vielen bereichernden Gesprächen ergänzend zugetragen habt, aufgegriffen und angefügt. Hoffentlich sind die nun proppevollen Folien so für euch nutzbar.

Weitere Ergänzungen, Hinweise,.. sind gerne gesehen! – und natürlich auch Support in Sachen „Projekt ComputerLernTag“. Klickt euch mal auf Seite 13, 14 der Dokumentation, da gibts ein paar mehr Infos dazu, Weiteres folgt zeitnah.

Minecraftdenke meets real Berlin City Life

Neulich hat sich Tochter auf dem Weg zur Musikschule verfahren. Ist ne Station zu früh ausgestiegen in der großen breiten Straße mit dem U-Bahn-Viadukt. Da sieht es zugegebenermaßen, zumindest in dem Wollen, dass man doch richtig ist, richtig sein muss, schon so ähnlich aus wie eine Station weiter – aber eben nur _ähnlich_. Nicht gleich. Und vor allem nicht richtig. Sie suchte trotzdem und gerade deshalb bei den aus ihrer Sicht infrage kommenden Häusern nach dem richtigen Eingang, fand ihn natürlich trotz aller guten Bemühungen nicht – aber fand schließlich mit Hilfe eines netten Prenzlbergvaters nebst Kind, die beim Heimweg halfen, zumindest unbeschadet wieder nach Hause. Die Pointe folgt aber noch: Auf meine Frage, ob sie denn nicht gemerkt habe, dass das die falsche Station sein muss, meinte sie mit großen Augen:

„Na ja, ich hab eben gedacht, die haben die Kreuzung UMGEBAUT!“

(- Nichts ist für die Ewigkeit. Angesichts der uns umgebenden Berliner Wanderbaustellen und der Geschwindigkeit, mit der man auch sie schon zumindest in Minecraft ganze neue Welten schaffen kann, ist diese Vermutung in ihrer Welt vermutlich sogar recht… realistisch.)

Karten über Karten

.., weils bei so schönen Ideen echt Spaß macht. Statt Mittagspausen digitalbastelte das Mutti (also ich) dem Kinde (also nicht ich, auch wenn ihrs mir nicht glauben werdet. Ist in diesem Fall aber schlicht die Wahrheit.) eine Einladungskarte. Wollta die Vorderseite sehen? Voilà. Ick finds schick, Kind ooch. Alle glücklich. Hach!

Aufreger: „Verschlüsselte Mails“ im Radio

Der Liebste fuhr gestern zwischen diversen Terminen durch die Stadt. Radiohörend. Irgendwann rief er mich an, sozusagen schon durchs Telefon puterrot bellend, ob ich auch diesen PR-Scheiß gehört hätte auf radioeins, und dass er es ja nun wirklich nicht fassen könne. „Die sind doch sonst nicht so doof!“ Hilfe!, so aufgebracht hab ich ihn selten erlebt, und das heißt wirklich was – ihr müsst wissen, schon als Kind im Ferienlager beim Neptunfest bekam er, wie mir zugetragen wurde, mal den Titel „ruhigstes Eichhörnchen des Jahres“ oder so ähnlich… Jedenfalls hat er dem Lieblingsradiosender abends ’ne gepfefferte Mail geschrieben. Und mir eine Kopie davon mit der Erlaubnis des Verbloggens soeben freundlich zur Verfügung gestellt.

Hallo,
könnt Ihr bitte aufhören, den PR-Blödsinn, dass die Telekom, GMX usw. in Deutschland jetzt verschlüsselt und damit sicher anbieten, über die Nachrichten zu verbreiten. Das ist ja wohl nicht Euer Ernst, dass Ihr
dass in die Welt posaunt, ohne es zu hinterfragen. Durch die angekündigten Maßnahmen wird technisch nichts sicherer, außer der Kommunikation zwischen den beteiligten Unternehmen, die E-Mails selbst werden aber nicht verschlüsselt, nur die Kommunikation der Mailserver. Die Mails liegen dann immer noch unverschlüsselt auf den Servern von Telekom & Co. Das ist pure PR, die sich in Zeiten der zunehmenden Überwachung prima unter die Leute bringen läßt.
Vergleiche auch hier: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-08/email-telekom-gmx-verschluesselt

Diese Kritik hätte ich mir auch von Radio1 gewünscht!
Vielen Dank

Ich glaub, es ha(c)kt! – Hilfe: Mädels für „Jugend hackt“ gesucht!

Wie hier bereits beschrieben, findet im September in Berlin zum ersten Mal die (nur im Namen) an bekannte sportliche Großereignisse angelegte Veranstaltung „Jugend hackt“ statt.

Programmierinteressierte Kinder & Jugendliche ab 12 treffen sich in Berlin (Anreise von außerhalb wird unter Umständen finanziell unterstützt!) und arbeiten mehrere Tage „wie die Großen“ an unterschiedlichen Programmierprojekten. „Wie die Großen“ hat auch diese echt tolle Kinder-Hack-Veranstaltung ein Problem: Wie mir zu Ohren kam, gibt es bisher wohl noch vergleichsweise wenige Mädchen, die zur Veranstaltung kommen wollen.. Das kann doch wohl nicht sein! Helft bitte mit, „Jugend hackt“ noch bekannter zu machen und Mädels zu ermutigen, sich anzumelden!

Klebt doch einfach DIESEN Veranstaltungsaufruf (pdf) an den Kinderclubeingang in eurem Kiez, sprecht mal mit den Mitarbeitenden im Stadtteilzentrum, schickt die Info an euch bekannte techinteressierte Mädels weiter, verteilt den Aufruf über die Mailingliste eurer Schule, hängts im Supermarkt aus oder im Bioladen oder im Techmarkt im nächsten Einkaufszentrum… Was auch immer.

Tiefgreifende Programmierkenntnisse sind NICHT ZWINGEND erforderlich, Interesse am Coden und erste Schritte in diese Richtung natürlich schon („Wir freuen uns über alle 12- bis 18-Jährigen, die schon einmal Programmiercode geschrieben haben – egal, ob ihr gerade erst HTML lernt oder schon komplizierte Python-Algorithmen baut.“)

Bitte teilt das – und schon mal danke fürs Helfen :-) „Ich glaub, es ha(c)kt! – Hilfe: Mädels für „Jugend hackt“ gesucht!“ weiterlesen

„Jugend hackt“ in Berlin!

Egal, ob eure Kids (12-18J.) gerade die ersten Schnipsel HTML aufschreiben oder sich schon an komplizierterer Software versuchen: Wer sich für Code und Programmieren interessiert und Lust hat, mit anderen Kids und Jugendlichen zusammen wie die Großen ein Projekt zu bearbeiten, dürfte im September bei „Jugend hackt“ in Berlin genau richtig sein. Auf der Webseite heißt es:

Zusammen wollen wir innerhalb von zwei Tagen Apps, Visualisierungen, Prototypen oder andere Projekte aus den Themenfeldern „Schule/Bildung“ und „Freizeit/Umwelt“ auf die Beine stellen. Dabei kannst du selbst entscheiden, welche Themen du wie bearbeiten möchtest.

Yey! Wer unter euch also tastatursportbegabte Kids kennt, sollte diese vielleicht mal ganz gezielt auf diese tolle Veranstaltung hinweisen. Mehr Infos gibts auf der jugendhackt-Website via Bilder-Verlinkung in diesem Beitrag.

Mutter 2.0

In Pankow ist derzeit Schienenersatzverkehr. So etwas kann das eigenverantwortliche Leben eines Neunjährigen ganz schön auf den Kopf stellen – und so erreichte mich heute Nachmittag an entferntem Orte via Handy die aufgelöste Kinderstimme, die mir in verworrenen Sätzen kurzgefasst mitteilte, sich verfahren zu haben. Nach einigen beruhigenden Nettigkeiten versuchte ich das liebe Kind dazu zu bringen, mir seinen aktuellen Aufenthaltsort zu beschreiben. „Also, hier sind viele kleine Läden und die Adler-Apotheke, und ich sehe noch diese Kirche, wo immer die Kunstdinger vor stehen.“ Okay, damit war die Sache eingegrenzt. Ich versuchte nun herauszufinden, in welche Richtung das Kind wohl schaute, denn hierauf mussten sich meine Versuche, es in die richtige Wegspur zurückzulenken, ja beziehen. Nach verschiedenen Formulierungsansätzen scheiterte ich und riet dem Kind: „Frag doch einfach jemanden, wo der S-Bahnhof ist. Das ist ganz nah. Geh halt in die Apotheke und frag! Vom Bahnhof aus findest du den Weg doch ganz leicht.“

Das Kind hörte auf zu schluchzen, sofort. Es schien irritiert-brüskiert angesichts meines Vorschlags. Und mit ernstlich entrüsteter Stimme antwortete es dann: „FRAGEN? Kann ich dir nicht einfach schnell ein Foto von hier schicken und DU erklärst mir das dann?!“
Jau. (Und nein, das alte Handy des Kindes kann kein Streetmap, egal ob von Google oder Open. Und zuerst bin ich mal dran mit nem neuen mobilen Endgerät, da muss das Kind sich im Falle des Falles halt noch ein Weilchen mit solch kreativen Notlösungen behelfen..)