Anfrage beim Kriminalbiologen (mit Update)

Habe eben den Benecke und seine Agentur angemailt:

Hallo cbook-agency,
sehr geehrter Herr „bekanntester und erfolgreichster Kriminalbiologe der Welt“ Dr. Mark Benecke,

nachdem er auf radio1 den Beiträgen des Experten immer sehr gerne und hochamüsiert lauscht, wollten wir unserem Sohn zu Ihrer Veranstaltung „Mord im Museum“ schenken (eine für ein Eltern seiner Wahl, eine für sich selbst).

Das Mutterherz ist nun aber ob der Online-Beschreibung etwas verunsichert: „Aufnahmen stark entstellter Leichen“, „detaillierte Nahaufnahmen“, aufgedunsene Männerleiche“, „welche Madenart kriecht gerade aus ihrem Mundwinkel?“,…

Die 34jährige Kindsmutter ist bei der Beschreibung definitiv ‚raus, der Kindsvater würde interessiert-freudig mitgehen, der Halbstarke ist durchaus recht hartgesotten; aber wir vertrauen bzgl. einer theoretischen Altersfreigabe doch gerne – ohne Gewähr – dem vortragenden Experten. Wenn selbst dieser dem Halbwüchsigen vom Besuch abrät, würden wir die Karten eher doch nicht kaufen…

Also – wie hart wirds wirklich? Dürfen wir um eine unverbindliche Empfehlung bitten? Oder anders formuliert:
Hätte Herr Dr. Mark Benecke sich sein eigenes Programm als 11jähriger zugetraut?

Beste Grüße

Update – das hier kam als Antwort:

[…]Bei Mord im Museum werden vor allem Bilder von Gemälden gezeigt. Nichts desto trotz dreht sich die Arbeit sowie auch die Vorträge von Dr. Benecke immer um den Tod mit allem was dazu gehört und die Vorträge von etwa 3 Stunden mit Pause sind relativ lang. Wir können Ihnen dazu leider keine Altersfreigabe erteilen.
Der Dr. Benecke schreibt folgendes zu Ihrer Anfrage: „ich hatte schon kinder jeden alters im publikum — es haengt davon ab, wie cool die eltern und kinder sind. ich kenne weder diese eltern noch dieses kind und kann daher nichts dazu sagen.”
Dem möchten wir uns als Veranstalter gern anschließen.[…]

Ich halte das nach dieser Einschätzung für ein vertretbares Wagnis, klüger bin ich aber natürlich erst Mitte Oktober.. 😉

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